#11 Justus Mörstedt - Wenn der Kopf über Gold entscheidet
Shownotes
Wenn der Kopf über Gold entscheidet
"Ich war eigentlich dreieinhalb Mal verheiratet." Mit der Frau. Mit dem Sport. Mit der Medizin. Und halb mit dem Trainer. Bis vor einem halben Jahr…
Justus Mörstedt ist Weltmeister und Weltrekordhalter im Flossenschwimmen – und hat sich zum Jahreswechsel bewusst von internationalen Wettkämpfen verabschiedet. Warum? Weil zwei andere Dinge gerade wichtiger sind: sein Medizinstudium in Leipzig, kurz vor dem zweiten Staatsexamen, und seine kleine Tochter.
In dieser Folge erklärt Justus Ralf zunächst, was Finswimming eigentlich ist – Monoflosse, Streckentauchen, Apnoe, Geschwindigkeiten, bei denen man kaum glaubt, dass das im Wasser möglich ist. Dann geht es tiefer: um den Moment bei der WM 2024 in Belgrad, in dem ihn ein Konkurrent kurz vor dem Start komplett aus dem Konzept brachte – und er sein Paraderennen über 200 Meter verlor. Genau daraus ist sein Vortragsthema fürs FOREVER YOUNG SEMINAR entstanden: wie man sich selbst unter Kontrolle bringt, mit Atemtechnik, Visualisierung und ein paar überraschend einfachen Tricks.
Und: die Geschichte, wie Justus über eine in London hängengebliebene Reisetasche und ein Multivitaminpräparat zur FOREVER-YOUNG-Idee gefunden hat.
In dieser Folge: — Was Finswimming ist – und warum die Monoflosse alles verändert — Der Weltrekord in China: als erste Staffel der Welt unter einer Minute — Warum Justus seine internationale Karriere beendet hat – für Familie und Medizinstudium — Die Geschichte hinter seinem Seminar-Vortrag: wie ihn ein Konkurrent 2024 in Belgrad aus dem Konzept brachte — Resonante Atmung, die 5-4-3-2-1-Methode und Visualisierung – konkrete Techniken für Drucksituationen — Die Jerkes-Dotzen-Kurve: warum zu viel Anspannung genauso schadet wie zu wenig — Wie eine verlorene Reisetasche, ein Multivitaminpräparat und eine Goldmedaille Justus zu FOREVER YOUNG brachten — Was er aus dem Leistungssport fürs Studium und die Familie mitgenommen hat — Sein Ausblick: das FOREVER YOUNG SEMINAR im Oktober – mit einem erweiterten Vortrag
Dein Feedback ist ausdrücklich erwünscht: Kennst du diese Momente, in denen dir der Kopf ein Bein stellt – im Sport, im Beruf, im Alltag? ✉️ Schreib uns: podcast@strunz.com
Justus ist im Oktober wieder mit dabei beim FOREVER YOUNG SEMINAR in Timmendorfer Strand – mit einem noch weiterentwickelten Vortrag. Vielleicht sehen wir uns dort.
🌐 Mehr von FOREVER YOUNG: www.strunz.com 📅 Das FOREVER YOUNG SEMINAR (1.–4. Oktober 2026): www.strunz.com/seminar ✉️ Schreib uns: podcast@strunz.com
Transkript anzeigen
00:00:05: Justus Mörstedt ist Weltmeister- und Weltrekordhalter im Flossenschwimmen.
00:00:09: Das ist eine Sportart, von der die meisten von uns noch nie gehört haben!
00:00:13: Und Justus ist nicht nur Sportler – er steht auch vor seinem zweiten Staatsexamen als Humanmediziner…und es frisch gebackener Papa.
00:00:20: Heute erzählte mir eine Geschichte, die hängen bleibt wie er bei einer Weltmeisterschaft kurz vor dem Start komplett aus dem Konzept gebracht wurde …und sein Paraderenn verlor….Und genau daraus ist ein Vortrag entstanden den er unter anderem beim Forever Young Seminar hält sich selbst unter Kontrolle bringt, wenn es wirklich zählt.
00:00:38: Justus Mörstedt Guten Morgen lieber Justus!
00:00:41: Wer hat dich heute geweckt?
00:00:42: Dein Wecker oder deine Tochter?
00:00:46: Heute war's meine Tochter die aufgewachtes Zweizimmer weiter ganz laut Papa-Papagen rufen hat.
00:00:52: dementsprechend wirst du natürlich auch super schnell munter und ja heute auch ein wunderschöner Sonnengertag.
00:00:58: also ich kann mich nicht beklagen weils schon fünf war aber das regelt dann noch der erste Kaffee und ich freue mich hier zu sein.
00:01:05: Danke Ralf für die Einladung.
00:01:07: Ich bin gespannt, über was wir miteinander sprechen werden?
00:01:11: Ja ich bin auch gespannt.
00:01:12: das gibst du natürlich vor!
00:01:14: Justus Du bist Sportler und Student- und Familienvater.
00:01:20: Ich würde dich bitten dass du dich mal kurz vorstellen und vor allem auch deinen Sport vorstellen weil der ist ziemlich cool.
00:01:28: Ja genau also ich sag auf die Frage beantworte ich immer an dem ich anfange und sage eigentlich bin ich dreieinhalbmal verheiratet Einmal mit meiner Frau, einmal mit dem Sport immer mit der Medizin und die halbe Ehe führe ich irgendwie mit meinem Trainer.
00:01:44: Und unabhängig davon dass ich jetzt sage ich mal eher auf die fast schon Monogramm-Schiene gewechselt bin und eigentlich nur noch Medizin oder die Familie dabei habe weil ich zum Jahreswechsel sozusagen mich von internationalen Weltkampfen veranstaltet um erstmal verabschiedet habe ist es so... dass ich mich jetzt, sag' ich mal mehr der Medizin will.
00:02:11: Ich studiere seit sechs Jahren an der Universität Leipzig und ja es war eigentlich klar, dass ich nach Leipzig gehe denn dort war für uns Flossenschwimmer oder ist auch immer noch der Bundesstützpunkt.
00:02:27: und zum Flosseschwimmen bin ich so gekommen.
00:02:30: ursprünglich komme ich aus dem Triathlon aus der kleinen Stadt Weimar Und ich hatte dann ja immer Wachstumsprobleme, Probleme mit dem Kniegelenk und ich konnte einfach nicht mehr laufen.
00:02:43: Das hat sich mittlerweile wieder verwachsen.
00:02:46: aber naheliegend war dann okay, ich gehe mal einen Schnuppertraining machen bei den Flossenschirmen die neben uns trainiert haben und habe dort relativ schnell Fuß gefasst auch weil ich eine gute atletische Grundlage mitgebracht habe.
00:03:01: das Flossenschwimmen muss man noch ehrlich sagen.
00:03:04: Das begeistert einfach einen Logen, wie man das mal ausgetestet hat.
00:03:06: Also ja der Weg da rein ist wirklich schwer selbst für mich als jemandem, der aus dem Trainathon wirklich einer der besten Schwimmer war.
00:03:13: Es ist so dass es eine ganz andere Bewegungsform ist und der Körper auf ne ganz besondere Art und Weise gefordert wird.
00:03:22: Man hat letztendlich diese Delfine-Wegung die man durchführt mit den Wettkampfflossen an beiden Füßen Sechs, sieben, acht Kilo.
00:03:33: Je nachdem welches Modell und das muss man erst mal bewegen.
00:03:37: Dann muss man es auch bewerkstelligen die verschiedenen Disziplinen gibt.
00:03:40: wir sind über Wasser unterwegs sind unter Wasser unterwegs mit Luft manchmal auch ohne luft aber Das wird natürlich alles ausgeglichen durch die Geschwindigkeit immer erreicht weil das ist einfach Wahnsinn!
00:03:54: Also das zieht einen richtig in den Bann Auch wenn's extrem anstrengend ist.
00:04:00: trotzdem Sobald ich in meiner Flosse bin, kann ich alles rundherum abschalten.
00:04:06: Ich mag es auch natürlich klassisch zu schwimmen und trainiere auch ganz viel im klassischen Schwimmstil.
00:04:13: Das meiste mache ich mit der Monoflosse und das hat mich irgendwie in seinen Bann gezogen.
00:04:20: Ich kann mir vorstellen, dass die Geschwindigkeit, die er da im Wasser erreicht.
00:04:24: Dass die viel mit der Faszination zu tun hat richtig?
00:04:28: Wenn ich selbst trainiert habe... ...ich hab ja auch mal ein paar Jahre Trädelung betrieben und ich habe einfach mal Schwimmhilfen an den Füßen oder an den Händen,... ...dass man einfach deutlich schneller durchs Wasser gleitet.
00:04:36: Das alleine ist schon cool!
00:04:38: Und wenn ich mir anschaue, mit welcher Geschwindigkeit ihr durch das Wasser fetzt.... in der Staffel, zweihundert Meter schwimmt und jeder seine Fünfzig Meter Bahn in fünfzehn Sekunden ungefähr darunter ballert.
00:04:53: Das ist schon Wahnsinn, wie ihr durchs Wasser gleitet.
00:04:55: Kannst du mal erklären, wie das jetzt wirklich funktioniert?
00:04:58: Das heißt, ihr springt ins Wasser, ihr habt eine Monoflosse hinten an den Füßen und ihr atmet vielleicht oder auch nicht durch einen kleinen Schnorchel und donnert dabei durchs Wasserklärm, genau wie das läuft!
00:05:10: Also das Video, was wir jetzt gesehen haben, haste wahrscheinlich die es fünfzig Meter aus China angeguckt also die vier mal fünfzig Meter und die Herrenstaffel.
00:05:18: Das war zu den World Games, das ist im Jahr zweiundzwanzig, es ist so, sag ich mal, das olympische Pandore, nicht Olympische Pandoren, sondern ein bisschen Spielen Sohn.
00:05:28: Ein Wettkampf der nur alle vier Jahre stattfindet, das zweitgrößte Multisport-Event in der Welt nach den olympischen Sommerspielen und für uns eben der wichtigste Wettkämpfe überhaupt.
00:05:39: Und ja vielleicht noch als kleine Info dazu Bei dem Rennen haben wir tatsächlich auch noch geschafft einen Weltrekord aufzustellen.
00:05:49: Als erste Staffel der Welt unter eine Minute geblieben, also jetzt wo man so ein bisschen Distanz zu den ganzen Gewinnt wird einfach noch mehr klar was das offene Leistung ist, insbesondere wenn man sich die Zeit anguckt und es kommt natürlich so zustande dass man mit der Monofloß natürlich in einem Vortrieb erzeugen kann bis man sonst nicht nicht mehrwerkstelligen könnte.
00:06:15: Und das funktioniert im Endeffekt so, wir laufen ganz normal auf die Startbrücke auf wie jeder andere klassische Schwimmer auch und dann gibt es eine gewisse Vorbereitungszeit ist ein Minute und fünfzehn Sekunden da muss man mit Seife in die Flosse irgendwie versuchen reinzukommen.
00:06:33: Die Flossen sind also alles individuell angepasste Modelle die auf Körpergewicht, auf Körpergröße auf die Anatomy des Fußes angepasst sind in Handarbeit und diesen extrem, extrem eng.
00:06:46: Weil sonst man kann es sich ja vorstellen wenn man so viel Kraft erzeugt in das Wasser würde die Flüsse einfach abfliegen.
00:06:53: Die ist superengen!
00:06:54: Man kommt also nur mit Seife rein und dann geht's auch im Stop-Block.
00:06:57: ganz normales Startsignal wie beim klassischen Schwimmen eben auch Und... Dann darf man fünfzehn Meter tauchen musst du aber wieder hochkommen sonst gibt's eine Disqualifikation Das ist beim Plastischwimm auch der Fall, einfach einmal unter Wasser natürlich schneller unterwegs ist.
00:07:13: Und bei der Fünfzig-Meter-Strecke gibt es über und die gibt es unter Wasser.
00:07:18: Über Wasser haben wir ein Schnorchen mit dabei.
00:07:20: Der Schnorchel ist aber nicht an der Seite, sondern in der Schnorche läuft sozusagen vom Mund über den Stören hinweg nach oben und guckt dann zwischen den Händen... Hoch an die Wasseroberfläche, die Hände sind letztendlich Strömungslinien für mich beide nach vorne gerechtet.
00:07:38: Die sind also über den Kopf gespannt und diese halten dann auch diese Delphinebewegung ein.
00:07:46: Und bei den Fünfzig Metern muss er aber ehrlich sagen, da atmet man nicht... Also egal, als Unterwasser kannst du sowieso nicht atmen, aber über Wasser atmest du auch nicht!
00:07:55: Das ist einfach... also für Fünfzig Meter braucht man keine Luft.
00:07:58: Also für fünfzehn Sekunden, die da kein Fünfzeh-Sekunden Luft dran hätten, klar wir machen auch noch ein bisschen was nebenbei Aber das geht, es ist wirklich keine Kunst für uns.
00:08:11: Man schaltet diesen Atemreflex aus weil man sonst aus seinem Hut muss irgendwo rauskommen.
00:08:16: also man ist dort so hochfrequent und schnell unterwegs.
00:08:19: wenn man dann auch ans atmen denkt Das würde einen D auf dieser Distanz nur stoppen
00:08:26: Kann ich mir vorstellen.
00:08:27: was viele nicht wissen ist dass auch hundert Meter Sprinter häufig während der Hundert Metern nicht atmen oder nur ein, zwei Mal atmen.
00:08:35: Man glaubt ja immer die Hecheln das so durch.
00:08:37: Das ist überhaupt nicht der Fall!
00:08:39: Die halten einmal Luft an da kommt der Startsignal dann ballern die ihre zehn Sekunden über die Strecke und danach atmen sie wieder weil es einfach zwischendurch nicht nötig ist und auch gar nichts bringt.
00:08:49: Es ist spannend zu hören dass ihr das auch macht auf einer Fünfzig Meter Distanz.
00:08:52: aber bei längeren Distanzen atmet den natürlich schon dann durch den Schnorchel der dann oben hochkommt.
00:08:57: Ja also sag mal... Da hat jeder seine eigene Taktik.
00:09:02: Also ich sag mal, bis zu hundert Metern kenne ich einige Sportler.
00:09:06: die machen dann wirklich auf den ersten fünfzig Metern nehmen wir keinen Atemzug.
00:09:10: Würde ich jetzt persönlich nicht machen einfach weil der Körper bräuchte ein bisschen Sauerstoff sonst haben wir irgendwann sehr schimpf nach fünf, dreißig Metern solche dicken Beine Weil das lagt hart einen voll rein kickt.
00:09:22: Aber hat jeder so seine eigenen Techniken.
00:09:23: Wir sind ja auch unter Wasser unterwegs.
00:09:25: Es gibt also auch dem Sport als Abnö Und da gibts auch das Hundert Meter Speed abnö.
00:09:32: da macht man letztendlich nichts anderes als die einhundert Meter komplett unter Wasser zu schwimmen.
00:09:36: Das ist natürlich nochmal ein gutes Stückchen schneller unterwegs, also ich glaube der Weltrekord liegt bei der Reißigsekunden für hundert Meter im Abnö.
00:09:45: und mein Teamkollege, der es Weltrekorde hatte über die Hundert Meter Flosse in Schwimmen, also mit Schnorche und der schwimmt drein-dreißig Sekunden.
00:09:54: Dann ist schon nochmal drei Sekunden wenn du unter Wasser unterwegs bist.
00:09:57: das schon ein krasser, krasser Unterschied.
00:10:01: Welche Teildisziplin gibt es denn da jetzt überhaupt?
00:10:03: Also kannst du das mal kurz aufdröseln, was ihr als Flossenschwimmer ist.
00:10:07: Finn Swimming heißt das ja im Englischen.
00:10:09: Welche Teildisziplinen es da gibt, da gibt's ja noch Unterscheidungen.
00:10:12: Ja genau.
00:10:13: also ich fange mal an mit meiner Parade Disziplin.
00:10:17: Meine Parade-Disziplin ist letztendlich das Strecken tauchen.
00:10:21: Das kommt ganz ursprünglich daher dass Flossenschwimmen gewachsen in Ostblock starten weil sich Kampftaucher gedacht haben, wie kann ich überhaupt schneller vorankommen.
00:10:33: Die hatten natürlich ein Drucklufttauchgerät dabei und haben sie dann eine Monoplause gesteckt und haben es getestet und haben mir gemerkt naja ok vielleicht doch gar nicht so geil beide Füße feststecken zu haben wenn ich irgendwie versuche irgendwelche Unterhossermissionen zu bewältigen.
00:10:49: und daher kommt aber letztendlich das Streckentauchen also das was ich am liebsten mache Und zwar hat man ein Drucklufttauchgerät dabei, das ist so wenn ich auf den Rücken geschnallten.
00:10:59: Ist auch nicht riesig und hat auch nicht ganz viele Kabel dran und Schläuche.
00:11:05: Nee!
00:11:05: Das ist wirklich ganz klein und kompakt.
00:11:07: also das kann man sich vorstellen wie eine Nürnkommar fünf Liter Wasserflasche ja?
00:11:12: Die hält man einfach in der Hand oder an beiden Händen.
00:11:15: die Arme sind nach oben gestreckt und da daran befindet sich natürlich einen Atemregler, der dann die Luft zum Mund führt Und so kann man dann auch unter Wasser atmen, ist aber natürlich auch wieder bedeutend schneller unterwegs als wenn man an der Oberfläche schwimmt.
00:11:36: Das Besondere hier ist eben... Man muss gucken dass man möglichst hydrodynamisch unterwegs ist.
00:11:43: und da fällt man natürlich an den Flaschen ob die jetzt Spitzenden oder die Rundenden Ob die etwas größer sind was kleiner sind das hängt auch davon mit dem Körpergewicht ab.
00:11:53: Dann kann man hingehen und sagen welchen Durchmesser meines Atemschlauch nehme ich.
00:12:00: Wie stelle ich mir mein Atemregler zusammen?
00:12:02: Das sind natürlich Feinheiten, dieses Tüfteln macht mir aber sehr viel Spaß.
00:12:09: und irgendwann habe mich dann mal im Sommer ganz, ganz viel Zeit investiert als ich meinen Weltrekord über die zwei Hundert Meter Strecken tauchen abgeben musste.
00:12:19: Da habe ich dann in meiner Sommerpause die ganze Sommerpause lang mit meinem Regler getüftelt und wir haben das Training noch ein bisschen angepasst umgestellt.
00:12:28: Da konnte ich mir dann über die zwei Hundert Meter steigen tauchen, den Wertdruck wieder zurückholen.
00:12:33: Und zum Einordnen das waren eine Minute, elf Sekunden, thirty-five.
00:12:41: Also man ist schon fix unterwegs.
00:12:43: letztendlich aber jetzt um die anderen Disziplinen auch noch abzuarbeiten.
00:12:48: also wir sind da ein Überwasser unterwegs, das flossen Schirm und das klassische Finzling Strecken von fünfzig bis tausendfünfhundert Meter im Wettkampfbecken, also im Prinzip genau die gleichen Streckenlängen wie beim klassischen Schwimm auch.
00:13:04: Das Streckentauchen an sich gibt mittlerweile nur noch bis zu vierhundert Metern bei internationalen Wettkämpfen und die zwei Meter sind jetzt seit ein paar Jahren im Programm.
00:13:18: Und daneben nach das Abnöthauch und es wird bei unseren flossen schon mit kämpfen wird es nur über fünfzig Meter angeboten.
00:13:25: Dann gibt es noch eine extra Sparte, das sind die Abnötaucher.
00:13:28: Die haben dann auch Extra-Weltmeisterschaften und Extra-Europameisterschafts, wo es nämlich nur ums Abnüte schön geht.
00:13:36: Du hast in deiner Karriere eine Menge Titel angeholfen.
00:13:39: Du warst Europameister, Weltrekordhalter, Weltmeister.
00:13:44: Fällt es dir jetzt so leicht von den internationalen Wettkämpfen Abstand zu erhalten?
00:13:49: Und dich auf andere Dinge zu konzentrieren?
00:13:53: Ich verfolg natürlich immer noch alles!
00:13:56: Am Anfang fiel es mir halt vielleicht so das erste halbe Jahr, aber jetzt als die Nationalmannschaft zur WM nach Südkorea gereist ist muss ich sagen da hat mich schon ein bisschen das Sportlerherz geblutet.
00:14:07: Das muss ich einfach ganz ehrlich sagen.
00:14:09: Das kann nicht wahrscheinlich auch mein Leben lang abstellen, aber irgendwann muss man auch mal rational denken und das habe ich ja eben getan, mich für die Familie entschieden für den Abschluss des Studiums.
00:14:28: Dementsprechend, ja ich kann das schon irgendwo akzeptieren aber es fällt mir auf jeden Fall schwer und gerade Reiz ist ein natürlich auch schon wenn man so sieht, ah naja!
00:14:39: Man hätte ja schon irgendwie mitmachen können.
00:14:42: Aber es ist super spannend jetzt die jungen Sportler zu sehen wie sie weitermachen, die ein bisschen zu unterstützen.
00:14:47: Ich bin Athletenvertreter bei uns im Verband und kümmer mich also ein bisschen um die Anliegen von allen und das macht mir auch große
00:14:54: Freude.
00:14:56: Okay, das ist eine sehr erwachsene Darstellung oder Einstellung von jemandem der... ...viermannd zwanzig ist.
00:15:03: Richtig?
00:15:03: Du bist viermanundzwanzig?
00:15:04: Ja!
00:15:06: Du stehst voll im Saft.
00:15:07: Ich hab dich kennengelernt ich weiß wie körperlich fit du bist und dass du garantiert da auch mithalten und weitere Rekorde sammeln könntest.
00:15:14: Aber du hast sich, wie schon gesagt für Familie entschieden.
00:15:16: Du bist Papa geworden Im letzten Jahr glaube ich, du hast ne Tochter Und du hast noch ein anderes berufliches Thema Nämlich du studierst Humanmedizin.
00:15:26: Kriegst du das alles unter einen Hut?
00:15:30: Ja, also ist ja das was ich eingangs auch gesagt habe mit den dreieinhalb Eben.
00:15:36: Man kommt irgendwie lange ganz gut damit zurecht einfach auch weil es mir selbst gut getan hat.
00:15:45: Also ich hab ein Jahr lang nur Sport gemacht und das war auch ganz gut für den Einstieg an sich um mich erstmal die neuen Trainingsvolumina ... Trainingskameraden zu gewöhnen.
00:16:00: Aber man verplötet, das kann ich wirklich so sagen.
00:16:02: also... Ich bin nach Hause gekommen und dann ja was machst du?
00:16:05: Also du bist ja nicht acht Stunden am Tag trainieren!
00:16:09: Du bist vielleicht fünf Stunden da und in der Rest der Zeit was machst denn
00:16:13: dann?!
00:16:13: Also du kannst jetzt auch noch nicht den Rest des Tages irgendwie Mobilisation, Denomemachung oder Lexwellen Püsse auf die Britsche.
00:16:21: Das funktioniert ja nicht und ich brauche dir irgendwas zum mentalen Ausgleich.
00:16:26: Für mich war irgendwie schon, also mich hat schon immer interessiert wie der menschliche Körper funktioniert und wie man ihn optimieren kann.
00:16:33: Aus diesem Grundgedanke heraus habe ich mich für die Medizin entschieden und hab mich dann einfach dort auch sehr aufgehoben gefühlt.
00:16:40: Und hatte eben immer den Vorteil dass ich so gewisse ja physiologische Parameter aus dem Sport, die ich schon kennengelernt hatte mit der Medizin verbinden konnte und dieser Synergismus hat sich irgendwie ganz gut ergeben.
00:16:55: Das habe ich lange gut durchziehen können.
00:17:00: Natürlich sind der Retrospektiv da einige Momente dabei gewesen, wo ich mir dachte, boah!
00:17:06: Dass du das irgendwie gewuppt hast ist schon Wahnsinn und es hat mich sicher auch ein paar Lebensjahre kostet an der einen oder anderen Stelle.
00:17:14: aber ich hab's halt immer mit Freude gemacht und hatte auch in den gewissen Bilden dahinter dass ich wusste was meine Ziele sind Und nicht sehr so.
00:17:21: trotz, wir sind eine nicht olympische Sportart.
00:17:24: Da muss man sich darum bemerken dass man danach irgendwie die Standbeide hat.
00:17:28: Ja kann ich mir gut vorstellen.
00:17:30: das heißt da gibt es wahrscheinlich an Sportförderung vielleicht gibt's ein bisschen was aber ihr könnt garantiert nicht mithalten mit Sportlern aus anderen Nationen Die auch in diesen.
00:17:39: ich sag jetzt mal abfällig Randsportarten Das ist nicht olympisches Sportart ist keine Randsportsart sondern ihr trainiert wirklich auf hochleistungs- sportlichen Niveau.
00:17:48: Das darf man nicht vergessen bei der Geschichte, aber ihr seid sicherlich nicht so gut ausgestattet wie eine olympische Sportart.
00:17:54: Die von der Sportförderung anders bedient wird und könnt euch vermutlich auch nicht vergleichen mit Sportland aus anderen Nationen Ostblockländern wo andere Prämien bezahlt werden für Rekorde.
00:18:04: die werdet ihr in dem Maße nicht bekommen oder?
00:18:09: Naja es ist ein Trugschluss.
00:18:11: Es ist ja auch ganz viele olympischen Sportarten das Problem dass sie öffentliche Darstellungen bekommen, wie sie es verdient hätten.
00:18:21: Und wir haben das Glück... Wir haben Förderplätze bei der Bundeswehr.
00:18:28: Die Bundeswehr ist eine größte Sportförderer in Deutschland.
00:18:31: danach Polizei und Zoll.
00:18:33: Das sind die einzigen staatlichen Institutionen wo man als Sportler gut unterkommt.
00:18:39: Da geht's allen auf jeden Fall gut!
00:18:42: Das muss man wirklich sagen für eine finanzielle Absicherung.
00:18:47: Man hat auch die Möglichkeit danach bei der Bundeswehr zu bleiben.
00:18:50: Wenn das privat eine Lebensplanung für einen hinhaut oder nicht, dann kann man das recht frei entscheiden und es ist nicht schlecht.
00:19:00: Da ist man gut aufgehoben.
00:19:02: aber natürlich kann man nicht immer überall... wie soll ich sagen?
00:19:10: So tun als wäre alles miteinander vergleichbar und dass sie da nicht ausleben.
00:19:13: Das geht natürlich nicht.
00:19:15: im Endeffekt ist es auch so, dass ein Sport Sport ist verwirtschaftlich und verpolitisiert mittlerweile.
00:19:23: Und natürlich ist es aber irgendwo so das die Nachfrage des Angebots steuert zumindest was visuell angeboten wird jetzt im öffentlich-rechtlichen oder ähnlichen.
00:19:36: Wir sind dann dabei daran zu arbeiten um auf ein ähnliches Niveau zu kommen wie unsere anderen internationalen Mitstreiter also Russland China Generell die Ost-Lock-Staaten, Südamerika.
00:19:49: Da reden wir über ganz andere Fördersummen und Prämien für Erfolge, für Weltregorde, für Titel bei Welten oder Europameisterschaften.
00:19:59: Wir kriegen ja gar keine Prämie, also das geht ja den meisten Sportarten auch so Die kriegen wenig bis nichts.
00:20:07: außer die aus sind die Ganz Bekannten Und wir sind jetzt dabei erst mal den Weg zu gehen, etwas mehr in einen öffentlichen Raum umzutreten.
00:20:16: Wir sind nächstes Jahr bei den Finals dabei, die jetzt in Hannover liefen über die letzten Wochen.
00:20:23: Nächstes Jahr wird es eine Stundgart sein und das sind letztendlich deutsche Meisterschaften von ganz vielen verschiedenen Sportarten gleichzeitig an einer Location.
00:20:30: Das sind wir dabei, dass wir auch im Öffentlich-Rechtlichen übertragen.
00:20:34: Und das ist vielleicht so ein erster Schritt in die richtige Richtung für uns.
00:20:40: Ja klar!
00:20:40: Kann ich nachvollziehen, dass du da natürlich auch anstrebst deine berufliche Karriere voranzutreiben und mit dem Medizinstudium tust du das ja auch.
00:20:50: Du bist irgendwann zur Vor-Eva Young-Familie dazugestoßen?
00:20:53: Wir haben uns kennengelernt auf dem Vor-eva Young Seminar, das jetzt im Oktober wieder stattfindet und da wirst du auch wieder dabei sein.
00:21:00: Wie kamst du zu der Vor Eva Young-Gruppe?
00:21:02: Wie ist das gekommen?
00:21:05: Das ist eine lustige Geschichte!
00:21:07: Und zwar... Mein Trainer hat.
00:21:11: Also mein Trainer war jahrelang Bundestrainer und meine erste erwachsenen Weltmeisterschaft waren in Belgrad.
00:21:19: Und da habe ich das erste Mal so Kontakte zu meinem jetzigen Trainer aufgebaut, der damals Bundestrainner war... ...und er hat immer vor dem Wettkampf an alle Vitaminarien verteilt!
00:21:33: Das ist dieses Multivitamin für was ja auch so ein Produkt ist von der Firma vor Ever Young.
00:21:43: Und so war mein erster Kontakt mit damit und irgendwie habe ich dann darauf geschworen, das habe ich immer weitergenommen und hab mich noch umgeguckt was ist eigentlich für eine Firma?
00:21:53: Welche Nachungserkenntnismittel gibt es dort?
00:21:55: Ich habe ein paar Bücher vom Dr.
00:21:57: Strunz gelesen und war einfach heller aufgegeistert.
00:22:01: Als sich angefangen hat Medizin zu studieren konnte ich mich einen großen Teil auch mit der Philosophie von Dr.
00:22:10: Strunz identifizieren und habe ich gesagt, warum schreibe ich nicht einfach mal eine kleine Initiativbewerbung an das Team?
00:22:22: Und frage ob es da nicht die Möglichkeit gibt irgendwie zusammenzuarbeiten.
00:22:27: Dann habe ich das Bewerbungsgeschreiben mit einer Geschichte eröffnet die sich wirklich so zugetragen hat, und zwar waren wir über den World Games in Bermingham im Großbritannien, sondern US-Arts ist... ...in Alabama.
00:22:46: Und ihr müsst euch oder du musst dir vorstellen es ist ja so das ist der wichtigste Wettkampf einer vier Jahre.
00:22:53: Wir waren für die Herrenstaffel qualifiziert.
00:22:56: Vier mal hundert, vier mal fünfzig Meter Vier Mal Fünfzig Meter war für uns am Tag eins haben gleich mit unseren Erwartungen nicht erfüllt und sind in dritter Platz geworden.
00:23:08: Wir wussten, wir können gewinnen!
00:23:09: Und wir wollten noch unbedingt gewinnen, das gab für uns da auch nie eine andere Option, weil wir.
00:23:13: schon Monate vorher haben wir eine WhatsApp-Gruppe aufgemacht die hieß Mission America, die hatte die Goldmedaille als Profilbild und wir waren es einfach... also wir wussten wir müssen gewinnen werden gewinnen.
00:23:26: Das war dann wirklich ein Daumener für uns auch wenn man sagt dritter.
00:23:34: letztendlich hängt damit sicherlich auch zusammen, dass wir unsere Materialien nicht... Sie sind mit dem Flug nicht mitgekommen.
00:23:43: Die hingen in London fest.
00:23:45: Das heißt unser Wettkampfflosse.
00:23:48: Unsere Schnorche, unsere Wettkämpfeanzüge die kamen zwar an weil wir das immer getrennt voneinander mitnehmen als Spargelpack letztendig und alles was sonst war also Klamotten, Nahrungsergänzungen, das kam alles nicht an mit knapp eine halbe Woche vorher da, versucht die ganze Zeit darum zu kümmern.
00:24:09: Und es kam aber einfach nicht an.
00:24:13: und wir wussten auch nicht wo ist das jetzt hängen geblieben?
00:24:15: Wir haben irgendwann niemanden erreicht hat und niemand mehr interessiert.
00:24:19: Und dann an Tag zwei so ungefähr eine dreiviertel Stunde vor dem viermal einhundert Meter Rennen klopft mir auf einmal.
00:24:28: ich bin schon voll im Tunnel, hat mir schon Musik auf die Kopfhörer gelegt war voll dabei, mich so langsam in das Rennen reinzudenken.
00:24:35: Ich hielt mich auf einmal eine Frau von hinten an und ich hatte den da nicht mehr drauf.
00:24:41: Julia glaube ich.
00:24:43: Julia waren mein Engel des Tages.
00:24:45: die hat dann unsere ganze Ausrüstung mitgebracht.
00:24:49: Und das erste was ich gemacht habe ist mir ein Vitamineral anzumischen Und das wird ein Mineral zu trinken.
00:24:55: und irgendwie war man dann so völlig gelassen, wenn es spannend wusste.
00:24:58: Alles ist gut!
00:24:59: Wir sind danach noch nach Kolumbien zur Weltmeisterschaft direkt geflogen.
00:25:03: Dementsprechend musste das Paket auch, mussten die Sachen rüber mal ankommen.
00:25:07: Man war also total relaxed.
00:25:09: Ich hatte irgendwie den Placebo-Effekt alles klar.
00:25:11: Ich habe jetzt mal wieder Mineral endlich nehmen können... ...und dann haben wir dann dort wirklich einen haupten Rennen Gold geholt.
00:25:19: Das war der Auffänger.
00:25:23: hat sich das dann ergeben.
00:25:24: Wir haben uns einfach ganz gut verstanden, dass wir aber ja im Team und nicht.
00:25:27: Und da haben wir auch gesagt, hey Justus!
00:25:32: Wollen Sie sich einfach mal probieren so ein bisschen was aus dem Leistungssport mit einem unserer Seminarteilnehmer weiterzugeben?
00:25:39: Das habe ich natürlich sehr gerne gemacht und mache es bis heute noch sehr gern.
00:25:42: Ich freue mich total auf Oktober.
00:25:44: Ich werde nur so ein bißchen meinen Vortrag umbauen können und bin schon sehr gespannt.
00:25:51: Also erstens das mit dem Vitamineral, das kann ich zu hundert Prozent bestätigen.
00:25:55: Das war früher für mich auch immer das Ding was ich dabei haben musste im Training von Trainings vor Wettkämpfen in meiner Marathonzeit und so weiter.
00:26:04: Ich bin auch über Vitamineral tatsächlich dahingekommen.
00:26:07: Ja
00:26:08: also ich muss sagen, da spüre ich mich drauf.
00:26:11: Im Namen der Junkie!
00:26:12: Ja, geht mir ganz genau so.
00:26:14: Kann ich nur nachempfehlen?
00:26:15: Wer das noch nicht kennt als Hörer-Vitamineral gibt es in zwei Geschmacksrichtungen inzwischen... Das sollte man als Booster dabei haben!
00:26:26: Ich weiß eigentlich ob ich das verraten darf aber ich habe auch schon eine nächste Geschmackssichtung gepincht.
00:26:30: also hoffentlich haben die Mädels das nach
00:26:33: oben kommen.
00:26:34: Ja ich bin gespannt und dazu kommt er später.
00:26:37: Das muss ich jetzt
00:26:37: nochmal sagen.
00:26:38: bisschen Druck aufbauen
00:26:40: Ja, genau.
00:26:41: Da kann es ja immer auch nur nach vorne gehen.
00:26:43: die Entwicklung geht immer weiter und wenn das immer besser wird spricht da überhaupt nichts dagegen.
00:26:48: was machst du denn jetzt konkret oder worüber sprichst Du im Seminar?
00:26:51: Das würde mich mal interessieren.
00:26:57: Im Seminar erzähle ich ein bisschen etwas aus dem Leistungssport.
00:26:59: Ich erzähle ein paar Geschichten die letztendlich darauf hinführen oder beweisen dass man sich selbst unter Kontrolle haben kann wenn man denn will und erzählt also, weil ich baue das ein bisschen auf an einer ganz expliziten Geschichte die ich mal erlebt habe.
00:27:20: Das war dann in den Jahr zwanzig zur Weltmeisterschaft, die Wiedern-Belgratsch gefunden hat.
00:27:26: Mein Zahnometerrennen, mein heiß geliebtes Zweihundert Meterrennen wo ich ja fast schon mit Siegesicherheit an die Stadt gegangen bin bis ein internationaler Sportkollege von mir den ich vorher noch nicht kannte, der so neu auf der Bühne war.
00:27:45: Mich in dem Vorstarrtraum, also im Callroom, auf einmal erst mit mir angeguckt hat.
00:27:52: und mich schon wundern da ja okay psychospielchen.
00:27:56: klar macht man das ein bisschen und versucht einfach Macker zu machen und auf einmal kommt er mir näher und tänzt ihn so um mich rum und schnüffelt an mir und vergreicht sich irgendwie.
00:28:07: an meinen Materialien hat mir irgendwas auf chinesisch dazu geplappert und ich bin natürlich vollkommen aus meinem konzept gekommen hab letztendlich überhaupt nicht die leistung abliefern können zu der ich eine lage war, also ich habe nicht mal mehr in die weltrequentszeit bestätigt, die ich geschwommen bin.
00:28:25: ja schneller geschwammen habe ich die gold mit einem hier verloren.
00:28:30: ganz lange habe ich dann die schuld bei ihm gesehen nach dem jahr.
00:28:36: irgendwie ist das doch unsportlich gewesen.
00:28:39: Das geht ja überhaupt nicht und das darf man noch gar nicht machen, bis ich dann verstanden habe.
00:28:44: Nein!
00:28:46: Es ist einfach so... ...das ist dort irgendwo ein Kampf in dem man sich befindet Und ich muss doch irgendwas finden wo ich in der Lage bin mich in solchen Momenten zurück zu holen Kontrolle über meinen Körper zu erhalten Und das ist letztendlich der Aufhänger im Seminar, wo ich dann drüber spreche.
00:29:10: wie kann man denn mit bestimmten Atemmanövern?
00:29:13: Mit Visualisierung.
00:29:16: Mit bestimmten ja Mann drin die man selbst wiederholt Wie kann man sich denn genau auf so ein ideales Aktivierungsniveau bringen und Ich erkläre den Zusammenhang zwischen verschiedenen Hörner zu werken vor allem dem präfrontalen Cortex Und wie man es wirklich schafft diese Hörnaktivität Optimum am Erregungsniveau zu boosten.
00:29:42: Und das ist gar nicht so leicht, weil mehr Erregung heißt nicht immer mehr Leistungsfähigkeit.
00:29:48: Da gibt es verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen... Das hat mir vielleicht doch schon mal gehört, dass die Jerks Dotsenkorwe jetzt endlich eine ungetreten Parabel und die besagt eben alles was Über ein bestimmtes Erregnungsniveau hinausgeht sorgt dafür, dass wir zu aufgelegt sind.
00:30:05: Dass unser Nervensystem zu aktiv ist und wir verlieren einfach die Kontrolle über bestimmte Körperfunktionen.
00:30:11: Und genauso auf der anderen Seite wenn wir jetzt total relaxed sind und halt entspannt, dann können wir natürlich auch nicht die Leistung abrufen, die wir gerne hätten.
00:30:19: Die Kunst sich genau in dieser mittleren idealen Erlegungsbereich sich da irgendwie reinzufinden.
00:30:26: das stelle ich im Seminar vor.
00:30:29: Okay, kann ich nachvollziehen.
00:30:31: Man kann auch drüber sein.
00:30:32: von Wettkampf ist mir auch schon passiert und mit Routine kriegt man das besser in den Griff und man hat Erfahrung und kann dann auch mit Psychospielchen umgehen wenn jemand einen da einfach komisch anmacht und man isst es nicht gewohnt und man weiß nicht drauf zu reagieren.
00:30:47: aber wie macht man's denn konkret?
00:30:48: Dann erklär uns doch mal ein paar Tricks.
00:30:52: Es gibt die resonante Artung.
00:30:54: Das ist sozusagen der Einstieg in des Ganzen.
00:30:58: Die Resulmonteratmung funktioniert so, man atmet vier Sekunden, liebst ihn durch die Nase und gerne auch in den Mund ein.
00:31:06: Und dann sechs Sekunden kontrolliert und langsam durch den Mund aus!
00:31:12: Das macht einem Idealfall für mindestens drei Minuten... ...und das sorgt dafür dass letztendlich dieser Erregungszustand, wenn man jetzt total aufgelegt ist.
00:31:24: Ob das jetzt aber vom Wettkampf ist, ist natürlich völlig egal und es kann auch ein Vorstellungsgespräch sein.
00:31:28: Das kann irgendwie nicht Vortrag sein, den man in der Uni halten muss oder eine beliebige Situation.
00:31:37: Vielleicht eine wichtige Verhandlung auf Arbeit oder was auch immer... Und das ist einfach eine Möglichkeit, die kann man überall durchführen.
00:31:44: Du sitzt ja nur da oder stehst nur da wirklich über die kontrollierte Atmung der Nervensysteme etwas abzukühlen.
00:31:54: Das wäre jetzt zum Beispiel eine Möglichkeit, so am leichtesten zugänglich ist.
00:31:58: und dann gibt es noch... Es gibt durch unendlich viele Sachen.
00:32:01: natürlich stelle ich ein bisschen das vor was mit ich positive Erfahrungen gemacht habe aber eben auch auf der Grundlage dessen dass da auch eine relativ stabile Studienlage zu gibt um das ist zb.
00:32:15: die fünf vier drei zwei eins Methode.
00:32:19: Die habe ich kennengelernt in der Psychologie.
00:32:24: Und zwar wird das bei Menschen genutzt, die Probleme im Panikzuständen haben.
00:32:29: Die fünf vier drei zwei eins Methode funktioniert so In den Situationen, wo man sich jetzt akut gerade befindet und in denen man ein bisschen die Kontrolle über sich verliert versucht man sich darauf zu konzentrieren.
00:32:41: Fünf Dinge, die ich sehen kann Vier Dinge, wie ich fühlen kann Drei, die Ich höre.
00:32:47: Zwei, die Rieche
00:32:52: Das heißt, du sprichst alle Sinne an dabei?
00:32:55: Genau.
00:32:55: Du sprichest alle Sinne und natürlich wird es jetzt schwer sich fünf Sachen auszusuchen die man schmecken kann.
00:33:01: deswegen ist das ein bisschen abgestuft.
00:33:02: aber das bringt einen zurück in diese Situation und es sorgt dafür dass man so diese Gedanken rundherum etwas ausblendet.
00:33:13: also man versucht sich darauf zu konzentrieren ja was ist denn hin?
00:33:16: Was kann ich denn hier schmecken oder riechen?
00:33:20: Und es lenkt einfach nur ein bisschen.
00:33:23: Und natürlich, was jetzt so ein Mann drin betrifft hat sich eben als besonders wirksam herausgestellt wenn man sich So ja wenn dann Pläne stellt.
00:33:37: also wenn ich jetzt sagt schon voraus Wenn mich der chinesen wieder dumm angeht Dann lächel ich ihn einfach an.
00:33:49: Also wenn man wirklich so im vorauss zwei drei wochen vor aus sich konkrete pläne macht oder zum Beispiel wenn mir meine Brinde verrutscht beim Start, dann werde ich nicht panisch.
00:34:04: Wenn dich eine Wende nicht gut treffe, dann mache ich mich nicht verrückt.
00:34:09: solche Sachen und das kann man alles visualisieren im Voraus.
00:34:15: also bei uns wir machen es letztendlich schon über das ganze Weltkampf ja hinweg.
00:34:20: ein bisschen ganz genau wo findet der Wertkampfführpunkt statt?
00:34:23: wann findet er Wertkampfführpunkt statt?
00:34:25: Da guckt man sich Bilder von der Schwimmhalle an oder war vielleicht sogar schon mal da, macht doch ein Trainingslager und dann kann man das mitnehmen nach Hause.
00:34:34: Und bei jeder Training-Serie, weil immer in meinem Wasser ist und sich an seiner Grenze befindet, kann man genau diese Sachen versuchen zu visualisieren und denken okay ich bin jetzt dort und meine Gegner sind dem hier und woran will ich denken?
00:34:49: Was muss ich für wahrsten Immer greifen?
00:34:51: und wir trainieren es auch mit dem mit dieser Vorstatt Situation Und das macht einfach ganz, ganz viel aus.
00:34:58: Also gewonnen wird es einen ganz großen Teil auch im Kopf.
00:35:02: Ja weil ihr so kurze Zügelin habt.
00:35:04: Ihr seid halt nicht beim Marathon wo man bei Kilometer zwölf noch was korrigieren kann, was bei Kilometern drei schief gelaufen wäre.
00:35:11: irgendwie habt den Wasserbecher nicht getroffen beim Lauf und naja gut aber die nächste Versorgungsstation kommt irgendwann.
00:35:17: Ihr habt einfach so kurzen Zügeln dass Sekunden Bruchteile entscheiden über Siege oder Niederlage.
00:35:23: Und das funktioniert halt nur, wenn ihr auch mental auf dem Punkt fit seid und solche Dinge ausblendet.
00:35:31: Ich habe auch die Erfahrung mal vielleicht kannst du das bestätigen?
00:35:34: Dass diese mentalen Konzepte, die du gerade auch beschrieben hast Visualisierung fünf vier drei zwei eins dass das genau dann gut funktioniert Wenn man sie geübt hat, wenn man sie beherrscht.
00:35:45: durch Wiederholung sendet das an das Gehirn, das Signal, ja jetzt bin ich in dem Tunnel.
00:35:51: Jetzt mache ich meine Prozedur von vier drei zwei eins.
00:35:54: Das bin ich gewohnt und dann entscheidet sich, dass Gehirnen sich zu beruhigen und dieses Affengeschnatter im Gehirne abzustellen.
00:36:00: also Übung macht da den Meister oder?
00:36:04: Ja auf jeden Fall!
00:36:05: Also man muss sich einfach trauen mal ein bisschen Zeit zu investieren in solcher Praktiken.
00:36:15: letztendlich ist es sehr auffällig, das Gehören muss arbeiten Und unser Gehirn ist natürlich irgendwie so, wir wollen natürlich möglichst unsere Ressourcen schonen.
00:36:23: Aber das lohnt sich.
00:36:26: Letztendlich kann man da auch ein bisschen das, sag ich mal Sportler austricksen, wo man jetzt sagt, die sind einfach stark weil sie ein großes Talent haben.
00:36:35: Letzendlich ist es meiner Meinung nach immer so wenn man sich selbst unter Kontrolle bei ist.
00:36:42: dann kann man auch so ein bisschen diesen Talent-Thematik aus ausschalten und sagen okay, der hat vielleicht ein großes Talent.
00:36:54: Der macht nicht so viel wie ich im Training aber jetzt bin ich derjenige der die Nase Form hat einfach weil ich mich selbst unter Kontrolle habe.
00:37:06: Und letztendlich ist es so dass da auch wenige Minuten reichen.
00:37:10: also wenigen Minuten gezielt visualisieren pro Woche sorgen wirklich dafür man später bei dem Wettkampf eine bessere Bewegungsausführung hat, eine besseren Kontrolle und wirklich seinen Nervensystem soweit runterfahren kann bis man in diesen idealen Arregungszustand ist.
00:37:32: Also ich habe mal den Newsletter dazu geschrieben da gibt es eine ganz spannende Untersuchung das schon dreimal zehn Minuten pro Woche locker ausreichen um positive Effekte beim Wettkampf oder bei Anspannungssituationen zu haben, wenn man dreimal zehn Minuten versucht die Situation voraus schon zu visualisieren.
00:37:59: Man muss es halt nur machen.
00:38:00: also das gehört eigentlich auf ein Trainingsplan dass man sich so mentale Routinen aneignet, die man dann auch tatsächlich übt du verbringst so viel Zeit im Wasser und in der Vorbereitung und sportlichem Training außerhalb des Wassers Da sind diese drei mal zehn Minuten in der Woche Peanuts und trotzdem können die so entscheidend richtig sein.
00:38:21: Für die älteren unter uns, die ändern sich vielleicht es gab zwei berühmte Zehenkämpfer ich weiß nicht wie lange das her ist Jahrzehnte her und zwar der Deutsche oder der Amerikaner Daley Thompson und der deutsche Jürgen Hingsten.
00:38:34: Der Jürg Hingston war Weltrekordler bessere Zeiten oder bessere Werte in seinem Zehenkampf als Daily Thompson.
00:38:42: Aber bei den Olympischen Spielen hat der Daily Thompson den Jürgen Hingsten, den Deutschen so Kirre gemacht dass er am Ende die Goldmedaille gewonnen hat weil der Jürg-Hingsten glaube ich den hundert Meter Start zweimal versammelt hat weil er einfach zu nervös war und da hat Das Talent nicht gesiegt, sondern derjenige, der stärker war im Kopf.
00:38:59: Das ist ein Beispiel an das ich ältere von uns noch erinnern, du sicher nicht?
00:39:02: Du warst da glaube ich noch gar nicht geboren als es war.
00:39:04: Sag
00:39:05: mir doch nichts her!
00:39:07: Die Älteren werden sich daran erinnernen und das war ziemlich prägnant.
00:39:10: Wir haben immer gedacht, der ist doch schneller, der kann doch weiterwerfen, höher springen oder so.
00:39:14: aber in dem Wettkampf konnte das einfach nicht abrufen und sein Gegner war einfach da mental so viel stärker.
00:39:20: Das zeigt wie viel das ausmacht.
00:39:22: was ich dich gerne fragen würde Kannst du das, was du aus dem Sport da gelernt hast, transferieren in andere Dinge?
00:39:28: In dein ganz normales Leben als Student, als Familienvater?
00:39:32: und wenn ja wie machst du das.
00:39:35: Ja auf jeden Fall.
00:39:36: also Leisungssport ist ja auch nicht nur eine Sportart in dem Sinne es ist ja noch eine Haltung die man mitnimmt.
00:39:44: Eine Haltung, die man nach außen irgendwie repräsentiert und aufrechterhält.
00:39:49: Und gerade dieses sich Ziele setzen um die mehr oder weniger stringent zu verfolgen, ist natürlich eine Angelegenheit.
00:39:58: Das bleibt mir und das bleibt mir glaube ich auf ewig erhalten.
00:40:03: Jeder kämpft ja irgendwo um sein persönliches Ziel und ob es jetzt im Leistungssport ist oder auf Arbeit oder in der Familie macht da glaube ich keinen großen Unterschied.
00:40:16: Und Ich habe gelernt sehr effektiv zu arbeiten Also bei manchen Dingen Abstriche zu machen, wo ich sage, nee das bringt mich jetzt persönlich irgendwie nicht weiter.
00:40:31: Ich habe das Gefühl recht schnell zu erkennen wenn ich mit einer bestimmten Thematik nicht zurechtkomme wie ich daran gehe.
00:40:42: da versuche einfach mal was wieder was gänzlich anderes und das erfordere ich mich ewig lang versuche etwas aufzuhalten weil die anderen es vielleicht so machen.
00:40:52: zum Beispiel Gibt's in der Medizin wird ganz viel mit Karteikarten gelernt, also Medizinstudium.
00:40:59: Da gibt es eine Karteikkarten-App Anki heißt die und ich habe jahrelang mich damit total abgequält weil man schreibt dann seine Karteikatten und nimmt schon vorgeschriebene Karteilkarten und muss dann also hunderte bis tausende Karteigarten pro Tag machen und das wiederholt sich immer und immer wieder.
00:41:18: Die Idee dabei ist dass es irgendwann ins Langzeitgedächtnis übergeht.
00:41:23: aber es ist gut!
00:41:24: Also das müsste man ja auch in den Semesterjahren jeden Tag diese Karteikarten machen und muss echt sagen, da ist mir meine Zeit irgendwann zu schade gewesen.
00:41:31: Ich habe dann halt gesagt okay ne ich löse mich jetzt von dieser Variante und ich probiere es einfach mal und lese aufmerksam die Vollesungsfolien durch und versuche mir so meine Schlüsse zu ziehen.
00:41:43: Ich schreibe hin und wieder... also ich lasse mich hin wieder inspirieren für den Newsletter.
00:41:47: anhand der Information die ich dort bekomme und so kann ich das eben ganz gut verknüpfen und bin auf eine ganz andere Art und Weise gehe ich an diese Inhalte ran.
00:41:59: Das würde ich sagen, auf jeden Fall eine Fähigkeit die ich aus dem Sport auch mitgenommen habe weil man hier auch erkennen muss was tut mir gut?
00:42:07: Was tut mir nicht gut?
00:42:07: Und da hab' ich das Glück gehabt dass ich mit meinem Trainer super gut zusammenarbeiten konnte.
00:42:12: der hat mich immer mal eingepremst wenn ich zu viel machen wollte das oder jenes voranbringen.
00:42:23: Natürlich hat er mir dann manchmal einen Arsch getreten und gesagt, nee, ihr ist das jetzt aber... Das ist wichtig!
00:42:29: Du musst jetzt mal drei Wochen mit den Langstrecklern zusammenschwimmen auch wenn ich da gar keine Freude daran habe.
00:42:37: Aber solche Sachen gehören dazu Und da ist man ja natürlich auf sich allein gestellt.
00:42:41: Es gibt nicht jemand am Händchen durchs Leben und sagt einem was man immer zu tun lassen hat.
00:42:48: Das ist natürlich selbst Verantwortung als großes Stück
00:42:52: Und das scheint ja bei dir zu funktionieren.
00:42:53: Du bist vor dem zweiten Staatsexamen, du stehst vom Zwei-Ten-Staats-Saxamen.
00:42:56: Das steht im Oktober an wenn ich richtig informiert bin.
00:42:59: Das heißt du bist ja auch da früh weit vorangeschritten was dein Medizinstudium angeht.
00:43:04: also offensichtlich hast du die Erfahrung aus dem Sport ganz gut ins richtige Legen rübergebracht.
00:43:11: Also vielleicht ganz kurz noch Entschuldigung dass ich unterbreche... Ja es wirkt natürlich oft so als wäre das alles irgendwie leicht füßig und ich würde Super easy Meistern, aber das ist natürlich nicht so... Natürlich gibt es immer Situationen wo man mal komplett verzweifelt.
00:43:29: Aber dann halt wieder aufzustehen und weiterzumachen.
00:43:32: Ich glaube das ist auch eine Sache die ich wirklich mitgenommen habe aus dem Sport also dass man auch hinten wieder einmal eine persönliche Niederlage braucht um sich dann weiter zu entwickeln.
00:43:45: Also ich freue mich sehr auf deinen Vortrag beim Seminar im Oktober.
00:43:49: Da bist du wieder dabei mit einem etwas noch überarbeiteten Vortrag, der noch ein Stück weitergeht als der letzte.
00:43:56: Freu ich mich sehr darauf!
00:43:57: Justus wie geht es denn für dich jetzt weiter?
00:43:59: Also deine Prioritäten sind klar.
00:44:02: Sportlich was steht da an national?
00:44:04: Bist du nach wie vor am Start?
00:44:09: Ich mache jetzt ein paar Spaß-Wertkämpfe damit.
00:44:11: also wir haben jetzt im Sommer zum Beispiel hier um die Ecke in Thüringer Wald dann wird er für eine ganze Woche in den Freibad gemietet.
00:44:20: Da gibt's dann so kleine Wettkämpfe, das ist jetzt nicht das große Ding.
00:44:26: Aber da geht es einfach um Spaß haben.
00:44:28: Das Miteinander sind ganz viele junge Athleten dabei mit denen man so eine Fragerunde macht oder sowas.
00:44:36: Einfach miteinander Sporttreiben und Spaß haben.
00:44:39: bei solchen Dingen werde ich nach wie vor noch mit dabei sein aber nicht auf dem Leistungsniveau, wie das bislang möglich war.
00:44:50: Ich versuche mich hier und da und dort rundherum noch umzugucken, also einfach auch mal Sportarten machen die ich nicht machen konnte wegen des Verletzungsrisikos.
00:45:01: Also ich will das mal ins Gewichtheben reinschnuppern, also Weightlifting.
00:45:06: Das werde ich mir mal angucken.
00:45:07: Jetzt das Wochenende machen wir eine Triathlon-Staffel im Radscher.
00:45:11: Es ist auch in Thüringen ein See.
00:45:16: Solche Dinge steht für mich jetzt erst mal sportlich an Und ja, dann mal gucken was ich da noch so entwickelt.
00:45:21: Also ich bin auch leidenschaftlicher Läufer.
00:45:23: Ich laufe sehr gerne Bin dabei jetzt nicht der schnellste Da muss man sich ehrlich sagen Ist ja auch völlig in Ordnung.
00:45:30: Ich bin mein Leben lang geschwommen letztendlich Ich lauche einfach nur gerne weil das eine Möglichkeit für mich ist um meinen Kopf abzuschalten.
00:45:38: und wenn ich jetzt die Möglichkeit habe hier und dort springt natürlich trotzdem noch ins Wasser Für ein ganz klassisches Training Weil ich wie eingangs gesagt in diesen Bann gezogen bin.
00:45:51: Also wenn man einfach durch das Wasser kleidet, die Kacheln ziehen unter einem vorbei dann ist es wirklich so, wo mein Kopf komplett abschalten kann und dass auch immer mal noch nötig.
00:46:04: Ich konnte der ganze Zeit lang nicht.
00:46:06: nachdem ich mich für das Karriereende entschieden hatte habe ich ein bisschen eine Hemmung gehabt.
00:46:11: Ich stand teilweise schon in Badehose vorm Becken und wollte reinspringen aber ich konnte irgendwie ich konnte mich nicht überwinden, worum auch immer.
00:46:19: Ich weiß es nicht aber da war so eine Hemmung da und das kommt jetzt mittlerweile wieder und ich finde es schön dass ich es wieder Freude daran finden kann.
00:46:27: Und was jetzt aber medizinisch passiert ist das Staatsexamen.
00:46:31: Genau das steht jetzt im Oktoberabend, dann laufen wir schon die Vorbereitung.
00:46:34: Da gibt's einen Erdenthaler.
00:46:37: Man bereitet sich quasi einhundert Tage davor.
00:46:39: schon fängt man an mit der Vorbereitungen.
00:46:43: Das ist endlich ne frockengebene ... ein formgebender Lernplan, an dem man sich orientieren kann.
00:46:51: Das versuche ich so weit es geht irgendwie durchzuführen... aber als auch nicht mit, sag' ich mal, sodass ich mich da selbst kasteier.
00:46:59: Also ich will ja irgendwie auch für meine Familie da sein,... Ich will meine Tochter aufwachsen sehen und ich mir jetzt nicht zwölf Stunden am Tag einschließen mein Kerbeichen und nur lernen.
00:47:09: Ich glaube das ist auch nicht die richtige Lösung.
00:47:11: Ganz sicher nicht!
00:47:13: Also ich freue mich drauf dich zu erleben beim Vor-Eva-Jang-Seminar Im Oktober, erster bis vierter Oktober.
00:47:18: Da sind übrigens noch Plätze frei für jemanden der Lust hat dich dort zu treffen und die anderen Referenten dort zutreffen.
00:47:24: das wird cool!
00:47:25: Ich wünsche dir für deinen Staatsexamen alles Gute.
00:47:28: ich wünschte auch für deine Familie alles GUTE aber ich denke wir sehen uns ohne Hände im nächsten.
00:47:32: Danke Justus!
00:47:35: Dankereif und wir sehen es dann alle mal im Oktober.
00:47:39: Bis bald Tschüss.
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