#13 Anna Held - Ein Weldrekordversuch- 50 Tage Roth
Shownotes
50 Tage. Jeden Tag 3,8 km schwimmen, 180 km Rad, 42 km laufen. An Tag drei dann ein heftiger Unfall und der erzwungene Abbruch an Tag acht.
Anna Held aus Roth wollte etwas schaffen, das vor ihr noch keine Frau geschafft hat: 50 Langdistanz-Triathlons an 50 aufeinanderfolgenden Tagen. Ein Weltrekordversuch, gestartet mitten in der Challenge Roth – und getragen von einer ganzen Stadt, die hinter ihr stand.
Ralf Bohlmann spricht mit ihr über den Weg dahin, über den Unfall, der am dritten Tag alles veränderte – und darüber, wie sie es trotzdem noch fünf weitere Tage durchgezogen hat, bis der Körper wirklich nicht mehr konnte. Ein Gespräch über Grenzen, Mut und darüber, was am Ende zählt, wenn ein großer Traum nicht ganz so ausgeht wie geplant.
In dieser Folge: — Wie aus dem Kopf-frei-Laufen in einer schweren Lebensphase eine echte Leidenschaft wurde — Der Moment, in dem Jonas Deichmann ihr zutraute, was sie sich selbst nicht zugetraut hätte — Die Idee zu „50 Days of Roth" – und warum ein Weltrekordversuch sich selbst organisieren lässt — Der Unfall an Tag drei: was genau passiert ist – und wie es weiterging — Warum sie trotz starker Schmerzen bis Tag acht durchgehalten hat — Der Abend, an dem sie den Abbruch verkünden musste — Was von diesen acht Tagen bleibt – und warum sie keine Sekunde bereut — Annas Botschaft an alle, die einen Traum haben und sich nicht trauen
Eine Bitte in eigener Sache: Mit „50 Days of Roth" wollte Anna auch Gutes tun. Über den Helferkreis „Roter Schwan" sammelt sie Spenden für eine Familie aus der Region Roth/Schwabach – für die Ausbildung eines Therapiehundes, der einem Mädchen mit Asperger-Syndrom mehr Normalität im Alltag schenken soll. Die Spendenaktion läuft weiter. Wer unterstützen möchte, findet alle Infos beim Helferkreis „Roter Schwan" bzw. auf annas eigener Projektseite.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Es gibt Leute, die nehmen sich Dinge vor, die anderen Menschen für völlig unmöglich halten.
00:00:31: Ach, fragen wir sie einfach selbst.
00:00:38: Guten Morgen lieber Anna.
00:00:39: Sag mal ehrlich hast du heute schon trainiert?
00:00:42: Also guten morgen Reich!
00:00:44: Heute habe ich ehrlich gesagt noch nicht trainiert.
00:00:47: Bei dir weiß man ja nie.
00:00:48: deswegen hab' ich gefragt ob du jetzt vielleicht direkt aus dem Becken kommst oder von der Radstrecke oder so.
00:00:53: Ja das könnte gut sein bei mir aber tatsächlich heute noch nicht.
00:00:59: Heute noch?
00:00:59: Nein Okay
00:01:01: Lieber Anna stelle dich doch bitte mal kurz vor wer bist Du überhaupt?
00:01:05: Ja, ich bin die Anna Heldt.
00:01:07: Ich bin neununddreisig Jahre alt und komme hier aus Rot in Trierklammekka.
00:01:13: Heute in der Kreisklinik in Rot in Teilzeit habe ich neunjährige Drillinge.
00:01:20: Und meine Leidenschaft ist einfach der Ort um die Bewegung.
00:01:26: War das immer deine Leidenschaft?
00:01:28: Kommst du vom Sport von Kindheit an?
00:01:31: Ja also meine Mama hat uns sehr ... bewegt aufgezogen und auch sehr erlebend.
00:01:40: Also wir durften als Kinder draußen alles tun machen, was man wollte ungefähr das einzige wir mussten bevor die Laternellichter angehen.
00:01:50: müssen wir daheim sein?
00:01:54: Das war für uns die größte Bestrafung, wenn wir Hausarrest gekriegt haben.
00:01:58: Da hast du nicht wie heute gesagt, okay, du darfst kein Fernseher oder was zappen.
00:02:03: Sondern für uns war es das Schlimmste, dass wir in der Draußen uns bewegen können.
00:02:09: Dann war ich schon früh im Schwimmverein, weil damals ein Bademeister bei meiner Mutter erinnert hat, dass ich einfach da ein bisschen eine Talent für habe was ich jetzt auch noch mal so sagen kann, weil das Schwimmen eigentlich eher problematisch gerade ist.
00:02:27: Ja, geschwommen dann hat aber die Schule ein bisschen drunter gelitten und daraufhin habe ich es dann so mit zwölf wieder entlassen, hab dann halt so hobbymäßig Tennis gespielt, dann spielte im Fitnessstudio als ins Wasch immer Bewegung nur wo dann halt, wo ich dann schwanger geworden bin mit den Drillingen da war's schon so, da war sie meine Phase So gut wie gar nix war.
00:02:54: Hast du Geschwister?
00:02:55: War die alle so sportlich?
00:02:56: Ja, ich hab geschwistert.
00:02:57: Ich habe vier Geschwisters und ein Bruder.
00:03:03: Wir waren alle sportlich.
00:03:05: Meine kleine Schwester war Bündnerin.
00:03:09: Meine größere Schwester, die war ... Wie nennt man das Standard-Tanz, also so lateinamerikanisch... Genau!
00:03:22: Wir waren eine bewegte Familie.
00:03:25: Und deine Eltern haben die Sport getrieben?
00:03:27: Ja, ich habe mit meiner Mama später dann viel Tennis gespielt.
00:03:36: Wir waren immer in Urlauben, wo wir wandern gegangen sind.
00:03:39: im Herbst hat alles eigentlich mit Bewegung zu tun gehabt.
00:03:45: Wie bist du auf das Thema Triathlon gekommen?
00:03:48: Ich glaube wenn man in Rot wohnt kann man dem gar nicht ganz entgehen oder
00:03:52: Nee, da kann man die überhaupt nicht entgehen.
00:03:55: Es war witzigerweise, wo die Trillinge noch ganz klein waren.
00:04:01: Da konnten sie auch noch gar nicht laufen.
00:04:03: Da waren wir hier in Rot zu Besuch.
00:04:05: Also da habe ich hier nicht mehr gewohnt.
00:04:07: Ich hab zwischenzeitlich mal hier gebunden, dann sind wir aber erst mal weggezogen und da waren wir zur Besuch hier in rot und haben uns eben den Challenge mal angeschaut.
00:04:19: Und da ist so bei mir ... die die Begeisterung gewachsen, boah wenn ich da mal mit dabei sein könnte das wäre echt ein Traum.
00:04:27: Und es war aber dann auch wieder weg weil mit Drillingen hast du jetzt nicht so viel Zeit dass du kannst jetzt ja noch groß Sport machen und wenn der ja auch noch arbeiten ist Ja, und dann hab ich irgendwann ... Das war zu Corona-Zeiten.
00:04:42: Da hab ich mal angefangen, dass ich lausengegangen bin, weil ich einfach so ein bisschen den Kopf freikriegen wollte.
00:04:48: Einfach auch was anderes außer Kinder und Arbeiten.
00:04:52: Und es war einfach nicht frei laufen, also einfach einen Kopf freigregen.
00:04:58: Es hat mir ziemlich viel Spaß gemacht, da bin ich immer mehr.
00:05:02: War nicht schnell aber bin dann immer da auch meine zwanzig Kilometer gelaufen.
00:05:07: Durchhaltevermögen war da eigentlich nie ein Problem.
00:05:11: Dann war es aber so, dass ich einfach keinen Plan hatte.
00:05:15: wie verhält man sich wirklich auf meinem Laufen auch mit der Ernährung?
00:05:19: das war alles noch total unbekannt für mich.
00:05:21: dann habe ich eine Stressfaktur bekommen im Schienbein und dann war's erst mal wieder aus ja und dann hab' ich im Winter wieder den Mut gekriegt, jetzt wieder loszulaufen.
00:05:40: Weil ich dann immer diese Angst hatte, oh Gott das könnte wieder passieren hast du wieder eine Stressreaktur.
00:05:44: und deswegen war da so der Versuch wieder zu laufen und habe dann aber durch die Arbeit, die man kennengelernt, der mich da ein bisschen durchgeführt hat, der mir auch Tipps gegeben hat was kann ich da machen wie kann ich auch an Stelligkeit gewinnen?
00:06:01: Und er hat sich dem Ganzen ein bisschen angenommen.
00:06:06: Und ja, dann hat er schon gesagt, Mensch laufen kann es aber auch ganz gut.
00:06:12: Auch relativ schnell habe ich meine ersten Lauf-Events mitgemacht, dass ich so zehn Kilometerläufe gemacht hab.
00:06:21: Auf Zeit kam in April der erste Halbmarathon der Hero Run in Hibbertstein.
00:06:31: Das lief immer alles super.
00:06:32: Es war immer dreppchenmäßig unterwegs, das waren nicht immer erster Platz, aber meistens zu zweiter oder dritter Platz.
00:06:42: Dann kam über Freunde durch diesen ganzen Spor hier in Rot kennengelernt und dann die Nachricht, ob irgendjemand beim Challenge schwimmen könnte in der Staffel.
00:07:00: Das wär's jetzt eigentlich, weil Schwimmen, das geh' ich hin.
00:07:03: Ich hab mir dann ganz günstigen Neobesort und hab dann eben gesagt okay, ich mach das.
00:07:11: Bin noch nie jetzt drei Kilometer geschwommen.
00:07:15: auf einmal aber wusste ich, dass durchhalten ist kein Problem und wenn es da ein wenig langsamer ist, ist es auch nicht schlimm.
00:07:21: Da habe ich mich schon total drauf gefreut.
00:07:23: und dann kam kurz bevor der Challenge war im Juli.
00:07:28: Wir haben dann im Mai die Nachricht, jetzt ist die Läuferin leider auch noch ausgefallen.
00:07:33: Dann habe ich gesagt, okay, dann lauf mich halt auch noch.
00:07:35: Ich bin aber noch nie in Marathon vorher gelaufen.
00:07:39: Und dann war Jonas Deichmann hier und da hab' ich mir dann vorgenommen, am elften Tag, das war der neunzehnte Mai, hätte ich meinen ersten Marathon bei ihm einfach laufen.
00:07:55: Problem aus einfach und es lief dann so entspannt.
00:07:58: Gut, das war im Tempo was jetzt nicht wundern wie schnell ist aber allein schon diese forty Kilometer einfach durchzuhalten ist für viele einfach schon sehr schwierig.
00:08:09: Da habe ich dann gemerkt okay kein Problem hat dann gesagt alles klar also ich schwimm und lauf beim Challenge ja und in der Zeit wo dann einfach Jonas Deichmann hier war bin ich dann immer wieder mal dazugekommen hab Ich bin schwommen, bin gelaufen.
00:08:26: Radfahren war jetzt nicht weil ich einfach nur nie Radfahren bin und auch überhaupt kein Rennrad hab.
00:08:33: Ja und dann war der Challenge und das war so irre.
00:08:40: also man kann fast überhaupt nicht vergleichen was es für Emotionen sind die da frei gelegt werden.
00:08:48: Also ja ist es irgendwie nicht so richtig greifbar wie man sowas erklären kann.
00:08:56: Man kann nicht sagen, das ist meine Geburt mit dem Kind.
00:09:04: Das hat mich total mitgenommen und es hat so einen Spaß gemacht.
00:09:10: Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.
00:09:13: Dann habe ich danach bei Jonas Deichmann weiter ein bisschen mitgemacht, mit Laufen, mit Stimmen ... Und dann irgendwann kam er dann so und hat gemeint, naja wenn du jetzt schon schwimmst und läufst, dann kannst du eigentlich auch noch Rad fahren.
00:09:26: Und dann kannst man eine Langdistance mitmachen.
00:09:28: Dann habe ich gesagt, ja genau!
00:09:30: Ich bin nur nie auf dem Rennrad gesessen.
00:09:32: also was soll das?
00:09:33: Das schauen wir überhaupt nicht.
00:09:35: Er sagt komm doch, wir besorgen G-Eins und dann fährst du mit.
00:09:38: und da habe ich gedacht naja warum eigentlich nicht?
00:09:41: Bin da jemand der gerne ausprobiert und gerne Herausforderungen annimmt und die dann umsetzt?
00:09:50: Und dann habe ich mir gedacht, okay, dann spreche ich.
00:09:52: Dann gehe ich zu meinem Arbeitgeber und werde mir über den Arbeitgebers ein Leasingrad besorgen.
00:09:58: Das habe ich dann gemacht und war dann beim Buchsteller in Hilbertstein.
00:10:02: Der hat mir das dann alles perfekt so fertiggemacht.
00:10:06: Zwei Wochen nachdem ich das Rad oder drei Wochen nach dem ich es da bestellt hatte, bin ich dann bei Jonas Zeichmann die ersten zwei Male mit Rad mitgefahren.
00:10:27: Ich dachte, jetzt kommt mal so ein Moment, wo ich dann einfach an die Grenzen komme.
00:10:35: Jetzt schaffst du es fast nicht mehr!
00:10:39: Es kam dann aber nicht.
00:10:40: Und dann habe ich mir gedacht, na ja, dann machst du halt jetzt gleich noch eine zweite und kam weiter nicht.
00:10:45: Okay, mach mal noch ne dritte.
00:10:46: Und so ging das halt einfach weiter, da sich dann letztendlich sechs Langdistanzen hintereinander mitgemacht hab.
00:10:52: Auch da nicht am Ende meiner Kräfte war, aber einfach die Plattform.
00:10:57: Jonas Deichmann war zu Ende und konnte halt dann einfach nimmer weitermachen.
00:11:01: Das war irgendwie so ein offenes Thema wo ich mir dachte, wie weit wär's denn eigentlich noch gegangen?
00:11:08: Ganz kurz zwischendurch!
00:11:09: Stell mal die Person Jonas Deichmann vor, die wird nicht jeder kennen.
00:11:12: Also Jonas DeICHMAN ist ein Abenteuer Extrem-Sportler, so würde ich es jetzt mal nennen, der einfach so unterschiedliche Projekte einfach macht.
00:11:24: und das Projekt Jonas DeIchMAN hier in Rot war dass er hundertzwanzig Langgestanzen hintereinander macht Das heißt, jeden Tag, genau, hundertzwanzig.
00:11:33: Jeden Tag, drei Kilometer Schwimm, hundred-achtzig Kilometer Radfahren und zweiundvierzig Komma eins, neun, fünf Kilometer Laufen als in Marathon.
00:11:42: Und das jeden Tag
00:11:46: für drei Monate am Stück.
00:11:48: Hundert
00:11:48: zwanzig Tage, genau!
00:11:52: Aber gut, lass uns mal vom Jonas Deichmann wieder zurück zu dir kommen.
00:11:56: Also du hast das mit ihm ein paar Tage gemacht und hast festgestellt der Punkt an dem manche schon beim Halbmarathon kommen oder beim Langstrecken schwimmen oder beim Radfahren.
00:12:05: Der kommt bei dir einfach nicht selbst nach einer langen Distanz Triathlon.
00:12:08: Das nannte man früher mal Iron Man also nur für ganz harte Männer gedacht.
00:12:14: Und irgendwann hat man festgestellt Frauen können es auch.
00:12:16: Dieser Punkt ist bei dir nicht geguckt?
00:12:17: Nee,
00:12:18: auch nach den sechs langen Distanzen ineinander erkram ich.
00:12:21: Also ich hab da... Es war dann natürlich, kam schon von vielen die halt damit gemacht haben.
00:12:27: Mensch Anna du wärst prädestiniert dafür das Sitz für die Frauen den Weltrekord aufstätzt.
00:12:33: und weil ich da einfach mit so einer Lust-und-Laune durchgegangen bin ohne dass sich am Ende völlig kaputt war sondern da immer noch mit Scherzhaft sag' ich mal schon fast da am Ende ins Ziel reingelaufen bin Und ja, da war natürlich dann so... würde ich schon gerne machen.
00:12:56: Aber ich habe halt Kinder, ich gehe arbeiten.
00:12:58: wie soll das funktionieren?
00:13:00: Also es war für mich dann ganz schnell wieder nie lasst das mal andere machen.
00:13:05: Ich hab einfach keine Zeit dafür und kann das auch nicht organisieren.
00:13:09: So
00:13:12: Sag mal du hast gerade von Weltrekord gesprochen.
00:13:15: gibt es da sowas wie ein Weltrekorder Bei den Frauen, also Jonas Deichmann.
00:13:18: Hundertzwanzig Tage hat er das gemacht?
00:13:20: Ja!
00:13:20: Also Jonas Dechmann hatte jetzt den Rekord.
00:13:23: Der war vorher bei hundertsechs und jetzt ist er bei hundhundzwanzzig.
00:13:29: Und wie sieht es bei den Damen aus?
00:13:31: Gibt's auch einen Weltrekord?
00:13:32: Da
00:13:32: gibt´s auch.
00:13:32: der War bei dreißig und jetzt seit, ich glaube das war in Mayrum ist er auch ein Dreißig.
00:13:43: Einig schon überboten.
00:13:46: So und dann hat man dir gesagt, Mensch du könntest das auch.
00:13:49: Du kommst nie zu dem Punkt wo du sagst ich kann nicht mehr.
00:13:51: Ja genau.
00:13:52: Mach doch mal los.
00:13:53: Und dann ging deine Schwierigkeit natürlich los.
00:13:55: also Mutter von drei Kindern, du hast einen Halbtagsjob da in der Klinik ja und dann?
00:13:59: Nee,
00:14:00: da war das für mich erst nur wieder gegessen und ein Jahr später war es dann aber wieder irgendwie im Kopf.
00:14:07: Also dann... Das hat immer so'n bisschen gewuppert im Kopf, Mensch irgendwie hätte ich schon Bock drauf Andere Triathlon-Plattformen einfach mitgemacht, dass ich meine Sprintdistance gemacht habe oder um den Budget und Kurzdistance halt alles auf das Wettkampfniveau hab' ich dann in dem Jahr gemacht.
00:14:28: Und war halt alles immer eher schnell.
00:14:32: Ja, und dann kam im September, Oktober, September, October, April, September kam dann so die Idee warum eigentlich nicht?
00:14:41: Also nur weil ich jetzt da Frau bin, da Mama bin und arbeiten gehe... Wenn ich jetzt nicht meinen Wunsch, mein Traum umsetzen muss doch irgendwie organisierbar sein.
00:14:54: Dann habe ich mir so wilde Gedanken gemacht und dann auch mit meinem Arbeitgeber gesprochen und hab relativ schnell gemerkt, dass eigentlich jeder, egal wie ich darauf anspreche, mir sofort Hilfe anbietet und sagt, komm, zieh mal durch mach mal auch meine ganzen Freundinnen die ich hier bei mir habe.
00:15:13: Die waren alle sofort, ja klar, machen wir.
00:15:15: Wir unterstützen dich und das kriegen wir alles
00:15:17: hin.".
00:15:19: Und dann habe ich gesagt, gut, dann machen wir es!
00:15:21: Dann war der Plan mit dem Challenge hier in Rot werden wir starten also Tag eins.
00:15:28: Das heißt bis dahin jetzt alles organisieren und trainieren, trainieren...
00:15:37: Dafür braucht man aber auch ein Team.
00:15:39: Du brauchst die Leute, die dich die Idee haben wollen.
00:15:42: Stellen erst mal die Idee vor.
00:15:44: Fünfzig Tage rot.
00:15:46: Erkläre mal das Projekt, was war der Plan?
00:15:50: Der Plan waren Fifty Days of Ross.
00:15:53: Fünfzig Drillen lang gestanzen hintereinander an fünfzig aufeinander folgenden Tagen.
00:15:58: Also im Grunde, was Jonas Deichmann gemacht hat, aber nur fünfzig Mal.
00:16:06: Nicht hundert und zwanzig sondern fünftig!
00:16:09: Das war jetzt einfach mein Traum, mein Ziel, was ich dafür wirklichen wollte.
00:16:15: Darf ich noch mal zwischenfragen?
00:16:17: Das läuft ja dann nicht im Rahmen eines Wettkampfes.
00:16:19: Das heißt abgesperrte Strecke, vorbereitetes Becken, Verpflegungsstationen irgendwo das muss ihr alles selbst organisieren.
00:16:24: Es musst du alle selber organisieren.
00:16:26: also es war ein Riesenthema.
00:16:27: erst einer Was-Nimmel-Fineratstrecke ging's ständig hin und her.
00:16:31: wie machen wir es am besten?
00:16:32: weil du willst natürlich auch nicht unnötig Massenhöhenmeter reinnehmen sondern wirst schon schauen dass die so eine Gleichgewicht ungefähr hat Und dann auch beim Laufen ist, du brauchst ... Wenn's im Sommer ist, musst du die Möglichkeit haben.
00:16:51: Weil es für mich immer wichtig war, dass es ein Community-Event wird.
00:16:56: Dass einfach für die Leute, die dich begleiten, Möglichkeiten gibt, wo sie sich irgendwie verpflegen können und Wasser kriegen können.
00:17:04: Da sind wir wieder mit das Wichtigste.
00:17:06: Und da eine richtige Strecke zu finden oder wo man sich abkühlen kann.
00:17:13: weil es eben sehr heiß werden kann, hat man ja diesen Sommer gesehen.
00:17:19: Ja und das alles zu organisieren, zu gucken auch mit der Ernährung wie funktioniert das?
00:17:27: Wie machen wir das am besten mit den Pausen?
00:17:30: Wie kriege ich meine Kalorien hin?
00:17:33: also das war alles ein Wahnsinnsaufwand den du ja nebenbei, dass du die Kinder hast.
00:17:43: Den du natürlich auch, die du nicht vernachlässigen müsst.
00:17:47: und halt auch dein Job gut ich habe jetzt nur einen Teilzeitjob das heißt im Grunde hatte ich dann ein Vollzeitjob.
00:17:56: so kann man es so ein bisschen sehen.
00:17:58: Und zwar dann auch öfter mal.
00:17:59: in der Früh ist er aufgestanden um vier bin halt da ins Fitnessstudio gegangen weil das einfach Wenn du schwimmeln, ratschern und laufen, irgendwas bleibt dann auf der Strecke.
00:18:09: Ich bin bis dahin auch nach der Arbeit oder nach dem Training, wenn die Kinder nach Hause kommen, wird's da sein und mit den Kindern haben.
00:18:19: Deswegen habe ich angefangen, okay, ich gehe in der Früh ins Fitnessstudio und komme wieder heim.
00:18:24: Dann wecke ich die Kinder auf und beginne der Alltag.
00:18:30: So haben wir das langsam alles organisiert bekommen ... mit Unterstützung von Dingen wie welchen Schuh.
00:18:41: Was für einen Schuh nimmst du?
00:18:43: Der dich gut durch diese ganzen Marathon trägt, weil Blase kriegen oder auf die Füße oder irgendwas.
00:18:49: Das wäre eine Katastrophe!
00:18:50: Also das ist... Ja und deswegen musst du da so gucken und dich vorbereiten auch dass du einfach dieser Masse an Sport dass dein Körper darauf eingestellt ist, da kommt jetzt was.
00:19:12: Ja aber für all das brauchst du sowas wie ein Team ne?
00:19:14: Hattest Du Leute um dich herum die Dich da voll mit unterstützt haben, die in die Planung reingegangen sind?
00:19:19: ich stell mir vor Du musst irgendwo schwimmen Da musst Du dafür sorgen, dass Du das da darfst Dass Du dann nicht gestört wirst Dass Du Sicherheit gewährleistest.
00:19:28: Du könntest ja auch mitten im See irgendwo mal plötzlich kollabieren oder sonst irgendwas.
00:19:32: also da muss ja auch medizinische Betreuung dazu Und so, da hast du Leute gehabt, die das alles mit dir gemeinsam organisiert zur Verfügung gestellt und aussichergestellt haben?
00:19:42: Ja, das brauchst du.
00:19:43: Das hatte ich auch.
00:19:44: Also mein Abner war auch gleichzeitig meinen Trainer und mein Coach.
00:19:49: also der hat ganz viele organisatorische Dinge übernommen wie jetzt zum Beispiel auch dass du zum See kommst, dass du eine Genehmigung bekommst, damit du bis zum See hinfahren kannst weil es ja eigentlich nur einen Fuß oder Radweg ist oder dass sie da Bojen setzen dürfen.
00:20:07: Also diese ganze, dann musst du ja einen Kleingewerbe anmelden weil du natürlich Sachleistung bekommst.
00:20:14: die musst du wiederum aber steuerlich dann natürlich am Ende absetzen.
00:20:18: also es hat ein Riesenratten Schwanz was du da alles nicht vergessen dürft das dann wirklich alles auch steht und eben auch irgendwo die Werbetrommel dafür ein geiles Community-Event machen wollten mit einer Spendenaktion, die natürlich dann auch laufen soll.
00:20:41: Und dann machst du es natürlich nicht still und heimlich?
00:20:45: Natürlich nicht!
00:20:45: Und vor allem entstehen ja auch Kosten.
00:20:47: das muss ja auch alles irgendwo ein bisschen abgedeckt werden.
00:20:50: Das heißt was habt ihr... Ihr habt ein soziales Projekt unterstützt.
00:20:53: Magst Du das mal vorstellen?
00:20:54: Ja wir haben also ich habe hier in Rots, dass der Roter Schwahn mich jemanden sucht, der mir eine Familie vermitteln kann wie einfach in Not ist und Unterstützung braucht.
00:21:08: Weil das ist für mich immer so ein Thema, ich hab gesunde Kinder und mir geht's gut.
00:21:14: also ich habe alles was ich brauche.
00:21:15: Ich bin nicht übermäßig jetzt an Reichtum gesegnet oder so aber ich kann gut leben und ich bin total zufrieden mit dem was ich hab.
00:21:25: Und es gibt eben ganz viele Familien Für die ist es selbstverständlich.
00:21:29: Also sie haben im Gegenteil Probleme, wo sie jeden Tag mit kämpfen müssen.
00:21:35: Und ich hab das Privileg zu sagen, ich muss mich jeden Tag damit abkämpfen, dass ich genug Sport machen
00:21:45: kann.".
00:21:45: Also das ist so, wo ich mir denke okay und sowas wollte ich einfach dann unterstützen.
00:21:52: und der Roter Schwarn hat eine Familie zufällig gerade gehabt.
00:21:56: die haben zwei behinderte Kinder Unter anderem die größere Tochter des Asperger-Syndrom.
00:22:06: Und das ist ganz schwierig, weil es sieht man dem Kind nicht unbedingt an und dadurch kommt von außen da oft überhaupt kein Verständnis.
00:22:18: Da wird immer eher so gedacht, was sind das für ein verzogenes Kind oder so?
00:22:23: Die Mutter hat mir ... Also ich hab die dann kennengelernt Die hat mich so fasziniert mit was für einer Hingabe, die jeden Tag vierundzwanzig Stunden wie diese Kinder kämpft.
00:22:36: Und die kann eben nicht einfach mal sagen auch ich gehe jetzt meine Stunde laufen oder mal ganz banal ich geh mal einen Koffe trinken das kann die nicht weil die Kinder einfach immer da sind und sie sich keine Minute alleine lassen können.
00:22:50: Und bei der Weil ja dem Mädel schon soweit gewesen dass sie sogar nicht denmals mehr beschulbar ist das heißt diesen ganzen tag daheim.
00:22:56: Also, die Mutter ist einfach nur am Machen machen.
00:23:03: Sie haben schon einige Sachen ausprobiert aber sie bekommen es halt einfach nicht hin dass da so eine bisschen Entspannung in das Ganze reinkommt.
00:23:11: und dann haben sie aber eben die Idee gehabt mit dem Therapiehund Und das hat auch bis jetzt super funktioniert.
00:23:20: Nur das Problem ist, dass der den Hund gibt's schon Aber diese... Das is ein Therapie-Hund wird also dieser Ausbildung die kostet bis zu zwanzigtausend Euro.
00:23:29: Also das ist wirklich viel und da habe ich genau, wo es genau das ist.
00:23:35: Weil Kindern mit einem Tier was dann auch noch so trainiert ist, eine Unterstützung zu geben um die Mutter zu entlasten, dass das halt genau das, wo ich gesagt hab ja und dafür stehe ich ein und dafür will ich das machen.
00:23:49: Das war euer Projekt.
00:23:50: ihr wolltet also die dafür sorgen, dass diese Möglichkeit Therapiehund für diese Familie möglich wird.
00:23:57: Ja, als, soll ich jetzt sagen, als Projekt begleitet oder?
00:24:03: Ja mit dem Sportprojekt einfach was Gutes tun.
00:24:08: Also wäre ja schade drum wenn man damit nicht etwas jemand anderes mithelfen kann.
00:24:14: Also ihr wolltet die Aufmerksamkeit auf das Event was du da planst, Fifty Days of Roth, wolltet dir nutzen um eben Spenden zu sammeln und diesen Therapiehorn für die Familie möglich zu machen.
00:24:24: Also die Spende läuft auch noch... Die ist, das läuft immer noch.
00:24:28: Wer gesagt haben wir lassen es jetzt trotzdem einfach mal noch offen?
00:24:33: Ja klar was immer da möglich ist könnt ihr natürlich machen.
00:24:37: Jetzt lass uns doch mal auf den Auf des Event selbst eingehen.
00:24:40: wie waren denn so die letzten Tage?
00:24:42: also geplant war das ganze am fünften Juli glaube ich zu starten gemeinsam mit der roh challenge.
00:24:48: Prominent ist ein langen Distanz Triathlon in Deutschland, würde ich mal so sagen.
00:24:52: Ich war selbst auf der Strecke, mein Bruder hat die Streckel mal absolviert.
00:24:55: Ich habe also da auch an der Stärke gestanden am Wettkampftag beim Zieleinlauf und bin von Punkt zu Punkt auf der Radstrecke geflitzt um meinen Bruder hin und wieder einmal zu unterstützen und so.
00:25:06: Also ich kenne das ganze Umfeld.
00:25:08: Da seid ihr gestartet?
00:25:09: Und wie war das alles?
00:25:11: Wie war die Vorbereitung, wie war der erste Tag?
00:25:13: Wie ging es da los?
00:25:14: Erklär doch mal!
00:25:16: Die ganze Vorbereitungszeit war total schön.
00:25:19: Also ich hab mich da total drauf freut, klar ist Freunde und alles werden ein bisschen vernachlässigt weil du natürlich nur schaust dass du in die Arbeit kommst das du trainierst und dass du die Kinder versorgt sind und es ihnen gut geht und du da natürlich präsent bist.
00:25:36: und alles andere gab's dann halt einfach nicht mehr.
00:25:40: aber ich wusste ja warum ichs tu und deswegen War das für mich, hat es total Spaß gemacht und ich habe dann auch so gemerkt.
00:25:49: Das war in den Pfingstveien, das müsste so Mai-Junierung gewesen sein.
00:25:54: Haben wir dann mal drei Langdistanzen auf Probe schon gemacht am Training?
00:25:58: Damit wir einfach mal sehen wo hakt's noch?
00:26:00: also wo könnte man doch ein bisschen was verbessern?
00:26:02: und wie ist es mit der Logistik, wie sind die Ernährung?
00:26:05: Dann waren zu die Vorbereitungen des ganzen bekannt zu machen am Kickoff Ja, dass man einfach so ein bisschen präsent ist.
00:26:16: Das waren verschiedene Fernsehsender da die das dann auch mitpromotet haben.
00:26:21: also es war wirklich eine richtig schöne Zeit und auch die glaube ich so die letzte Woche war eigentlich so die schönste weil da bin ich so komplett mal runtergefahren und konnte mich und habe ich es dann auch erst so richtig realisiert.
00:26:36: bei jetzt gibt's dann los dass ich das dann auf einmal genießen konnte was jetzt dann kommt.
00:26:45: Und dann war dieser Sonntag, der fünfte Juli und ich erweiß noch in der Nacht... Also ich hab zwar geschlafen aber es war immer wieder wach weil ich einfach so aufgeregt war und bin dann in der Früh aufgestanden sind mit dem Auto hatten hat uns schon ausgemacht wo wir parken.
00:27:16: meine beste Freundin war mit dabei, weil die war schon am Anfang an, seitdem ich Dreadler mache eigentlich immer in meiner Seite.
00:27:22: Und dann war aber genau der Parkplatz wo wir geplant hatten hinzufahren.
00:27:29: War nicht mehr offen.
00:27:29: also konntest du nicht im Anfang?
00:27:31: Ist ja nein.
00:27:32: und dann sind wir zum anderen Parkplatz.
00:27:34: Der hat aber natürlich wesentlich länger... Also haben einen längeren Fußmarsch bis zum Start, zum Schwimmstart.
00:27:44: Dann habe ich meiner Freundin meine ganzen Radflaschen gegeben gehabt und wir sind dann da in die Menge rein.
00:27:50: Ich bin in den Wechseltonenbereich rein, alle anderen waren dann draußen gestanden bis uns dann aufhielt dass meine Freundin nichts mehr da ist Und die natürlich die ganzen Wasserradflasche im Rucksack hab ich so, na das gibt's nicht!
00:28:06: Als du da drin standst konste an deinem Rad keine Wasservlasche mehr hin machen.
00:28:11: Wir müssen jetzt irgendwie schon gehen.
00:28:17: Und dann war der, bin ich schon zum Schwimmstart vor, weil ich relativ früh dran war, weil die mich früher rein ... Also von der Zeit, die relativ früh starten lassen haben, damit ich einfach abends nicht so spät heim komme.
00:28:30: Das ist einfach irre.
00:28:31: wenn du da in dem Schwimmstaat stehst und jeden Moment geht es los, das kennen sie halt pur.
00:28:41: also das ist Wahnsinn!
00:28:42: Ich kann mir das Chaos davor stellen, wenn die Road Challenge startet.
00:28:46: Da sind hunderttausende von Zuschauern auf der Strecke in der gegensempte Parkplätze schon lange voll alles zugeparkt.
00:28:54: Also da dann plötzlich starten zu müssen und so ein langes Projekt wie du es hast, du bist ja nicht für einen Tag dahin gekommen wie die anderen Teilnehmer alle sondern du hast ein langfristiges Projekt geplant Bricht das alles zusammen, weil da ein Riesenkaus in der ganzen Stadt und in der gesamten Umgebung stattfindet?
00:29:11: Das hatte ich sicherlich noch zusätzlich belastet.
00:29:16: Nee, nicht einmal!
00:29:17: Also das ist red Ausnahmezustand.
00:29:21: Wenn du hier in Rot bist dann weißt Du ab Donnerstag ist hier nichts mehr wie es mal war Und ab da bist du einfach in einer anderen Welt.
00:29:37: Diese ganzen Zuschauer, die da sind und diese Menschen.
00:29:40: Das ist Wahnsinn wie sie dich durchtragen!
00:29:46: Du hast schon eher das Gefühl du machst es nicht selber sondern du bist dadurch getragen.
00:29:54: Man kann es wirklich kaum beschreiben oder vergleichen mit irgendwas wie man sich in dem Moment fühlt Und man will eigentlich, dass das gar nicht aufhört.
00:30:06: Also wenn du stark bist und kommst dann am Ende ins Ziel und denkst, ey, jetzt bin ich vorbei?
00:30:15: Es wird jedes Jahr Dollar.
00:30:19: Jedes Jahr ist wieder irgendetwas anderes mit dabei.
00:30:21: oder denkst du Boah!
00:30:25: Das ist schon Wahnsinn was da jedes Jahr auf die Beine gestellt wird.
00:30:30: Das hat dich durch den ersten Tag getragen.
00:30:32: Total Das habe ich auch total mitgenommen, weil es war so ein emotionsgeladenes Gefühl.
00:30:42: Wo ich so richtig das Gefühl hatte, das kann ich jetzt gleich an Tagzeitreihe etc.
00:30:48: mit weiternehmen und das war auch so.
00:30:51: also... Es war so einen geilen Auftakt Das war mega, außer dass ich beim schönen Volleinschlag auf den Schädel gekriegt habe.
00:30:58: Das war ein bisschen ungünstig, weil mich natürlich mehrere überschwommen haben, weil es ja die schnelleren waren und da habe ich bei einem kurz Sterne gesehen.
00:31:07: also da hab' ich dann auch gemerkt jetzt hat's mich verzogen, weil ich dann vom Nacken her ziemlich von der Halswirbelsäule eingesteift war.
00:31:15: das war ein bißchen doof.
00:31:16: aber gut uns mitleben ist nicht so schön.
00:31:21: Jetzt stelle ich mir vor am zweiten Tag wenn all diese ganze Stimmung die Menschen nicht mehr da sind vielleicht sogar noch aufräumen, Aktionen in Rot und so hat das einen anderen Touch oder?
00:31:33: Ja also ich habe wie gesagt diesen Vibe eigentlich in Tag zwei mit reingnommen.
00:31:39: Und die Strecken die ich ja dann gefahren oder gelaufen oder geschwommen bin haben wir mit dem Challenge nichts zu tun.
00:31:47: Also ich hab komplett andere Strecken gehabt.
00:31:49: daher habe ich den Aufräumen diese Aufräumaktion gar nicht mitbekommen.
00:31:53: Außerdem muss man ja wirklich sagen, innerhalb einer Nacht ist alles wieder weg außer also auf den Straßen alles das siehst du nichts mehr.
00:32:03: Außer dass dann die Kernmaschine durchfährt.
00:32:05: aber alles andere ist wieder so wie als wäre nix mehr gewesen.
00:32:11: Zwar am Festgelände ist natürlich noch alles aufgebaut was dann natürlich nach und nach erst abgebaut werden muss.
00:32:18: Aber so in der Stadt selber ist dann wieder alles auf Normalbetrieb, das Irre.
00:32:25: Ja und dann bin ich in Tag zwei gestartet
00:32:30: Und der lief wie?
00:32:33: Der lief super.
00:32:34: also jetzt hätte ich einen Tag vorher nichts gemacht und habe mich da so richtig gut gefühlt und es war einfach so ja mega Richtig das Gefühl, wir und nächsten Tag weitermachen.
00:32:52: Was hält mich jetzt noch auf?
00:32:55: Ich kann doch hier gar nichts mehr aufhalten.
00:32:56: So bin ich da weiter durchmarschiert.
00:33:01: Darf ich da mal kurz einhaken?
00:33:03: Also dieses Gefühl der kompletten Übermüdung über Säuerung hast du nicht!
00:33:09: Ich habe selbst ein bisschen Triathlon Erfahrung.
00:33:11: Ich hab Halbdistanzen gemacht die ganzen Olympischen und Sprint, dieses Kleingedöns.
00:33:19: Und zwei, drei Halbdistanzen.
00:33:21: Danach bin ich für Tage platt.
00:33:23: Ich bin auch zehn Marathons gelaufen.
00:33:25: Nach einem Marathon brauche ich für die nächsten drei, vier Tage gar nichts.
00:33:29: Da ist mein Körper so
00:33:32: k.o.,
00:33:33: und ich brauche wirklich einige Tage Erholung danach.
00:33:36: So ist es mir eigentlich immer gegangen.
00:33:37: Vielleicht bin ich weit über den Punkt hinweggegangen, wo man ... vielleicht besser aufhören sollte, keine Ahnung.
00:33:45: Aber für mich hat es immer total zerrissen und da habe ich nach ein paar Wochen gebraucht wie sie wieder Bock hatte und bin dann weiter trainiert.
00:33:51: Und ich bin auch nicht langsam gelaufen.
00:33:52: Ich bin zweieinfünfzig mit fünfzig Jahren gelaufen aber ich war danach einmal völlig blatt und das kommt bei dir einfach nicht.
00:34:00: ist das medizinisch schon ungewöhnlich oder?
00:34:04: Also wir haben mal so auch Blutests gemacht und da war's schon auffällig dass die Werte nicht so hoch sind, wie sie eigentlich sein müssten.
00:34:14: Also da ist mein Körper schon das der das irgendwie gut kompensieren kann.
00:34:18: Aber was man natürlich auch sagen muss also zum Beispiel wo ich in der Strecke den Marathon gelaufen bin, dann bin ich ja dann all out gelaufen.
00:34:29: Da bin ich ... Mein schnellster Marathon waren drei Stunden neun.
00:34:34: Da läuft es halt schon sehr schnell Und da übersäuerst du natürlich, das ist ganz klar.
00:34:40: Also da konnte ich dann auch.
00:34:41: zwei, drei Tage lang bin ich gelaufen wie Alte Oma und bin kaum die Treppengründer gekommen weil Du einfach den Laktateinschuss hast.
00:34:48: Das ist völlig normal.
00:34:52: Bei dem Langgestanzen, die ich gemacht habe, da hab' ich den Lactat-Einschuss nicht.
00:34:57: Weil ich lauf nur... ...es Bin ich in Glauben also so zwischen.. Ich habe immer gesagt dass ich so Sexer Pace lauf.
00:35:08: Also es war sehr, sehr moderat und auch beim Radeln.
00:35:13: Da war ich immer so bei neunundzwanzig kmH im Durchschnitt also jetzt auch nicht wunderwie schnell und deswegen da kommst du das ist dann im Fettstoffwechselbereich um nicht im coole Kulidratverbrennungsbereich.
00:35:27: Ja aber das muss man trotzdem relativieren.
00:35:29: Das ist für dich im Fettschauffetzelbereich ja oder für den normalo Ist das schon auch ein Sechser Pace über zwei Kilometer.
00:35:38: Das ist nicht geschlappt, sondern das ist schon gerannt.
00:35:42: Ja, da kann man das stimmt.
00:35:44: also ich laufe einen Marathon wenn ich schnell bin im Kohlhydrat Verbrennungsbereich mit drei Stunden neun und wenn wenn ich in Fettstoffwechsel bin dann laufte ich mit Vierundhalb Stunden.
00:35:54: Also so kann man ein bisschen ein bisschen verstehen dass es halt einfach schon ganz ganz viel ausmacht mit der Zeit um das.
00:36:02: natürlich eine Sechser Pels für jemanden der weil ich mal nie laufen ist oder so, super anstrengend ist.
00:36:10: Ich hatte zum Beispiel am zweiten Tag war das glaube ich schon.
00:36:15: Da habe ich einen Jungen dabei der ist noch nie in Marathon gelaufen.
00:36:21: Der war x und fertig danach.
00:36:27: Obwohl er jetzt seit dem Tempo nicht so schnell war.
00:36:29: aber überhaupt einfach vier Stunden oder vierenhalb Stunden laufen, laufen, ist für einen Körper, der das nicht gewöhnt ist maximal anstrengend und fast nicht machbar.
00:36:43: Absolut!
00:36:43: Also das kann ich nur bestätigen jeder Mensch, der es mal ausprobiert wird das ja auch merken, der wird bei zehn Kilometer schon an die Schwelle laufen dann vielleicht beim Halbmarathon aller spätestens.
00:36:54: aber ein Marathon ist für den untrainierten Läufer oder jemanden der nur fünf acht vielleicht zehn Kilometern im Training läuft eigentlich schon die absolute Grenze.
00:37:04: Hast du offensichtlich ein besonderes Talent und muss man schon so sagen, auch das Training natürlich schon in den Beinen.
00:37:11: Ich bin bei meinem Marathon Vierer Pace gelaufen aber das könnte ich jetzt schon lange nicht mehr und da habe ich Jahrzehnte für gebraucht um dahin zu kommen.
00:37:20: Danach war ich komplett platt.
00:37:21: also Laktateinschuss genau wie Du sagst.
00:37:25: Das Tag für Tag immer noch auf einem Niveau zu machen mit dem Sechser Pace ist ungewöhnlich.
00:37:32: werden auch viele mit Jahrzehnten im langen Training nicht erreichen.
00:37:35: Da braucht es schon eine besondere körperliche physikalische, physische Disposition oder einen Talent dafür.
00:37:43: Es muss man einfach mal festhalten.
00:37:45: Ja ich glaube, man braucht schon ein bisschen eine Begabung.
00:37:49: Jetzt lass uns doch noch einmal darauf kommen.
00:37:51: also der zweite Tag war cool, war okay.
00:37:55: wie ging's da weiter?
00:37:58: Also der zweite tag war natürlich nicht wieder erste weil Der ganze Support gefällt mir nicht.
00:38:09: Aber es war schon am zweiten Tag, dass mich da schon am Schwimmestadleide begleitet haben.
00:38:15: Also ich bin eigentlich ... Nee, ich bin überhaupt nicht allein irgendwo unterwegs gewesen auch beim Laufen.
00:38:22: Das ist halt eine irre Community hier in Rot, die sich so drauf freut hat, dass das wieder so Action ist.
00:38:34: Das war schon irre.
00:38:37: Dass ich da so einen Zuspruch bekommen habe und dass mich die Sportler einfach begleitet haben, das war total toll und da hab' ich mich total drüber gefreut.
00:38:48: Tag zwei kommst du dann in dein eigenes Ziel rein und es geht weiter.
00:38:58: Ab nach Hause was essen?
00:39:02: noch erwägen die Beine lockern und dann ab ins Bett und schlafen.
00:39:05: Und morgen geht es wieder weiter, also das war schon ...
00:39:09: Der Ablauf war so geplant dass du um sechs Uhr dreizig den Schwimmstart hattest an denen an den Tagen?
00:39:17: Wie lange bist du geschwommen wann war Laufstart, wann war Radstaat?
00:39:20: und wie ist der Tag so strukturiert?
00:39:23: Genauso im Sechsund Dreißig bin ich gestartet am See das heißt Ich bin immer um fünf uhr aufgestanden Fertig gemacht, der Markus und meine Mädels.
00:39:36: Die haben hier alles gemanagt, dass das Essen fertig ist für das einfach alles vorher organisiert ist.
00:39:44: Und dann zum See.
00:39:49: geschwommen bin ich momentan sehr langsam weil ich irgendwie meine Technik so ein bisschen verloren habe.
00:39:56: eine anderthalb Stunden habe jetzt immer gebraucht haben wir dann aber gedacht, okay jetzt ist es echerwarscht.
00:40:04: Ich meine ich muss jetzt hier nicht schnell sein.
00:40:05: das muss sich nach den Projekten wieder in Griff kriegen.
00:40:13: Nach dem Schwimmen raus kurz was gegessen umgezogen ab aufs Rad und bin dann da.
00:40:23: Jetzt muss ich kurz überlegen.
00:40:24: also ich bin immer so achtundzwanzig neunundzwangskern Schnitt gefahren.
00:40:29: Das heißt wir haben ein bisschen etwas über sechs Stunden gebraucht Sechs Stunden auf dem
00:40:35: Rad.
00:40:36: Genau, und dazwischen dann immer eine Pause.
00:40:40: also so nach immer neunzig Kilometern war die erste, also da war die Pause beim Radfahren wo ich dann beim Buchsteller dann immer gegessen habe und dann ungefähr so eine halbe Stunde Pause, dann ging es wieder aus Rad.
00:40:53: Dann kamen die nächsten.
00:40:56: muss ich kurz überlegen das ist nicht frei zu sagen.
00:40:58: Einen achtzig Kilometer Ja, dann bin ich in Rot beim TSG-Gelände.
00:41:09: Am Verein hier war die Wechselzone zwei vom Radfahren aufs Laufen.
00:41:15: Habe ich auch immer noch kurz eine Pause gemacht, einfach umzuziehen und wieder was zu essen.
00:41:20: Dann hat mich da immer ein Lastenrad begleitet wo sich die Community hier in Rot rumgekümmert hat.
00:41:29: Wer waren Pferd?
00:41:32: Ja, und dann ging es ab zum Marschland.
00:41:34: Und dann sind wir da auch noch mal so knapp vierundhalb Stunden gelaufen.
00:41:37: also ich war so gegen halb neun, dreiviertel, neun weil ich immer fertig.
00:41:43: So und dann essen, duschen, ein schlafen und dann um fünf geht er wieder?
00:41:51: Ja.
00:41:56: Wahnsinn!
00:41:58: Aber okay, war ja freiwillig.
00:42:02: Und dann weiter, zweiter Tag, dritter Tag, vierter Tag und irgendwann ist dann was Saublödes passiert?
00:42:07: Ja es hat gar nicht so lange gedauert leider am Tag drei war's dann so.
00:42:12: also das war alles super bin aufs Rad da habe ich auch wieder welche begleitet und dann war um nach der Hälfte ungefähr die Pause.
00:42:28: Da sind dann auch wieder zwei mit geradelt.
00:42:32: Und nach der Pause auf derselben Radstrecke war es so, dass zwischen zwei Örfern jetzt so den Berg runter.
00:42:43: Das ist eine Hauptstraße Und da kommt dann so ein ganz kleines Dörfchen, nur mit... Also es ist nicht einmal in Dorf, glaubt Markt sagt man da oder ich weiß es gar nicht.
00:42:53: Auf jeden Fall, da sind nur fünf Fräuser ungefähr und da geht halt diese Hauptstraße durch und es gibt eine Straße die von rechts rauskommt.
00:43:03: Da ist Beschränkung auf sechzig Ungefähr so mit forty-fünf bis fünfzig Stundenkilometer unterwegs, weil Rückenwind plus geht bergab.
00:43:14: Dann bist du auch noch am Auflieger vorne an dem Zeiträder also du bist ja nicht am Basebar oder am Lenker sondern vorne beim Liegsdassel auf und Retter da runter.
00:43:30: und dann passiert genau das.
00:43:32: und ich bin nur froh dass sich diese Situation im Training immer wieder mal gehabt hat aber nach mich in dem Ausmaß dass eben ein Auto von rechts kam und der Pferd raus bleibt stehen.
00:43:47: Und ich seh das, war natürlich nah dran.
00:43:50: Ich wusste es scheppert jetzt weil ich konnte gar nicht mal reagieren.
00:43:57: Dann war nur die Entscheidung fährt er noch raus oder bleibt da stehen?
00:44:01: Weil das war ganz oft so im Training, dass die Autofahrer kommen dann raus erschrecken sich sehnlich und ziehen aber trotzdem noch raus.
00:44:10: Und ich habe mich entschieden, der zieht hundertbron noch aus und so war es auch.
00:44:13: Der ist einfach kurz stehenblinkt und zieht raus... ...und ich bin Gott sei Dank nach rechts ausgewichen und nicht nach links, weil wenn ich nach links hätte gedacht er bleibt stehen und will ihn nur umfahren dann hätte er mich volle Breitzeite also Frontal total erwischt und sowas dann nur.
00:44:33: so ist auch schön gesagt dass ich halt hinten gegen das Auto geknallt bin wo ich dann Salto gemacht habe.
00:44:42: Ich konnte ja nicht wirklich bremsen, weil ich am Aufriger oben war und das ging alles rasend schnell.
00:44:49: Wenn dann gegen das Auto geknallt, Salto lebt dann am Boden.
00:44:55: Also die, die da mit dabei waren ist natürlich sofort zu mir gerannt.
00:45:01: Dann meint er sich auch nicht gleich ansprechbar wahr.
00:45:06: Normalerweise holte in dem Fall ... Rufste die Sanitäter, weil sowas muss eigentlich in Schockraum und muss genau geguckt werden.
00:45:16: Gerade auch Wirbelsäule und alles.
00:45:18: Aber da war für mich sofort klar, wenn ich jetzt hier einen Krankenwagen ruf, dann ist das Projekt vorbei.
00:45:23: Also dann ist es definitiv beendet, weil dann muss ich über Nacht im Krankenhaus bleiben.
00:45:27: und dann war's das.
00:45:29: Und dann habe ich mich aufgesetzt.
00:45:33: Überall Schirrfunden.
00:45:34: Die Hand war total dick, weil da ... Also konnte ich kaum noch zumachen.
00:45:39: Weil alle möglichen Gefäße geplatzt sind, Schulter.
00:45:43: Vom Kopf her war es aber okay.
00:45:45: Also vom Kopf her hab' ich auch gemerkt, dass alles in Ordnung ist.
00:45:48: Das Einzige-Witzige war das durch diesen Unfall habe ich mich dann aufgesetzt und einmal meinen Nacken so nach links und dann hat's richtig gemacht.
00:45:57: Und dann war der Wirbeln, der durch den Schlag beim Schwimmen, wo ich da die ganze Zeit Probleme mit hatte.
00:46:03: Das war dann auf einmal wieder frei beweglich.
00:46:05: Das ist was einzig Gute daran.
00:46:09: Ja und dann hat Polizei gerufen damit mir den Unfall aufnimmt.
00:46:14: der Autofahrer ist natürlich auch sofort stehen geblieben und haben mich versorgt und Kühlpets und alles geholt.
00:46:20: also das war alles völlig in Ordnung.
00:46:24: Und dann habe ich gesagt nee ich muss es jetzt ich will das jetzt zu Ende bringen kann kommen, was will.
00:46:30: Und dann nachdem die Polizei, die wollten mich... Wir haben dann gesagt näher also wenn sie mir das verbieten könnten würden Sie es tun.
00:46:37: aber dann habe ich gesagt ihr könnt's aber nicht.
00:46:39: und daraufhin hab' ich mich aufs Rad gesetzt und bin wieder losgefahren.
00:46:44: Du hast an dem Tag die Strecke noch zu Ende gebracht ne?
00:46:48: Ich bin genau.
00:46:50: Wo ich dann in Hilbertstein war, habe ich dann auf meinen Rennrad gewechselt weil jetzt einfach zu gefährlich war, ob irgendwas mit dem Rad ist.
00:46:58: Das Rad haben wir dann zum Buchsteller gegeben, dass der einmal eben durchcheckt.
00:47:02: Der hat dann so grob das ganze Mal durchgeschaut und hat aber dann gesagt okay es müsste fahrtauglich noch sein.
00:47:14: Wer mit dem Rennrad die letzten, weiß gar nicht.
00:47:18: sechzig Kilometer glaube ich waren's da noch bin ich zu Ende gefahren und bin dann in die Wechselzone zwei wieder am TSG Gelände angekommen hab mich fertig gemacht und sind los.
00:47:31: Na, stimmt nicht!
00:47:32: Wir mussten erst ins Krankenhaus weil ich hatte ja auch Ärzte an der Seite und die haben sofort gesagt, die Hand ist gebrochen also schaut so aus dass sie gebrochene ist.
00:47:41: Ich war mir sicher sie ist nicht gebrocht aber wir haben zu Sicherheit das Röntgenbild gemacht und sie waren nicht gebrauchen Dass irgendwas kapzelnäßig oder irgendwas kaputt gegangen ist.
00:47:51: es merke ich heute noch Also ist immer noch nach fünf Wochen dass die hand nicht ganz frei beweglich ist Aber es war nächste Woche, also zu wieder zurück und ab zur Marathon.
00:48:02: War natürlich jetzt der Zeit verloren weil wir mussten ja ins Krankenhaus und rönten und jetzt natürlich alles eine Stunde nach hinten verschoben.
00:48:11: aber ich bin dann losgelaufen und das war auch okay.
00:48:15: und auf einmal merke ich irgendein stimmt mit dem Knie nicht Und das hatte ich erst gar nicht so am Schirm.
00:48:21: Ich habe zwar gemerkt ok des Knie tut ein bisschen zwickeln Gut, wenn ich da mit voller Hochgegens-Auroknall dachte.
00:48:28: Ist halt ein bisschen geprellt das passt dann schon.
00:48:31: und Dann war aber echtes Problem dass es Schmerzen wurden dass mich kaum noch auftreten konnte Und mir nur gedacht habe wie kriege ich diesen Ratscharnitz herum?
00:48:42: Und dann hat sich das.
00:48:43: dann haben wir die Füße angrufen die sind dann kommen haben versucht Es zu tapen ist das tape immer wieder abgegangen.
00:48:50: also es War ein ein Drama was sich denn abgespielt hat weil mir dann einfach auch nicht wusste, was ist los im Knie.
00:48:59: Und letztendlich bin ich glaube ich erst kurz nach zwölf oder um eins nachts irgendwann in den Zielbereich reingekommen.
00:49:08: also ich habe es geschafft aber halt unter Schmerzen oder Schmerzschmerzen.
00:49:15: Ich muss die schmerzmittel einnehmen sonst hätte sie überhaupt nicht funktionieren.
00:49:20: Danach hast du noch weitere Tage dich da durchgequält?
00:49:27: Danach habe ich weitergemacht, obwohl es einfach sehr schwierig war.
00:49:32: Ich konnte nicht einmal nachts gescheiterschlafen weil jede Drehbewegung der ganze Körper hat wiegetan durch diese Wucht von einem Aufbrall und jede Drehung war so schmerzhaft, dass jedes Mal wieder wach wurde.
00:49:43: Also hatte ich da totalen Schlafentzug viel zu spät ins Bett also um zwei war ich erst im Bett.
00:49:48: Wenn wir wieder aufstehen, haben wir dann gesagt, okay.
00:49:51: Wir starten jetzt erst um acht.
00:49:53: Aber dann weiß er auch schon wieder, wenn ich jetzt erst zum acht mit dem Schwimmstart, dann wird es heute Abend wieder nach hinten rausgehen.
00:50:01: Ja und dann ... Mit dem Essen wurde's auch schwierig, weil ich einfach so Schmerzen hatte.
00:50:07: Ich konnte kaum Essen zu mir nehmen vor Schmerzern.
00:50:12: Dann war es einfach auch so, dass man gesagt hat, wir brauchen uns unbedingt der MRT damit wir wissen was ist in den Knie los?
00:50:19: Schaden ist, der wirklich jetzt massiv ist.
00:50:21: Dann hätte das Projekt einfach abgebrochen werden müssen.
00:50:25: Ja dann bin ich wieder schwimmen gegangen.
00:50:27: Das ging gut die Schulter.
00:50:29: Ich konnte es nicht ganz durchziehen.
00:50:30: beim einfach meine Schulter, die war auch offen und alles aber es hat funktioniert.
00:50:35: Dann bin ich aufs Rad gestiegen.
00:50:37: zwischen drin kam da der Anruf also um dreizehn Uhr können wir zum MRT kommen?
00:50:41: Dann haben wir da eben unterbrochen sind ins Krankenhaus zum MR T was auch wieder Zeit gekostet hat.
00:50:47: Dann kam raus, dass ich einen der Oberschenkelknochenandreffer hatte.
00:50:52: Also der hat ein Bohnblust drin das heißt er ist eingeblutet der Knochen dann das Retinakolom ist eingerissen, die Seitenbahn von der Patella unterhalten Riesen Bluterguss im Knie und dann das Teil weitergemacht Okay.
00:51:14: Und es war also diese Schmerzen jedes Mal am Marathon, es war brutal!
00:51:19: Also du hast schon gewusst okay das Radeln ging, das Schwimmen ging aber du hast gewusst der Marathon wird einfach die Hölle.
00:51:26: Dann haste dir natürlich ohne Ende Schmerzmittel reinkauen dass sie irgendwie... also du warst nie schmerzfrei, aber du hattest es aushalten können.
00:51:38: Es war dann einfach so, dass du nicht gleich vor Schmersten hättest scheinen können dann diese ganzen Schmerzmittel natürlich auch noch, wo du dann auch irgendwo kein Hunger mehr dann irgendwann hast.
00:51:49: Dann habe ich viel zu wenig Eiweiß zu mir genommen.
00:51:52: also das war ein Riesenschwanz der sich dann da durchgezogen hat und irgendwann war es sogar soweit dass an Tag acht ich selbst beim Radfahren dann schmerzen hatte ohne Ende am Knie weil dann einfach der Muskel so dicht gemacht hat durch diesen ganzen Blutakost der da drin war.
00:52:14: Da habe ich gedacht, wie soll das jetzt noch schaffen?
00:52:19: Das große Thema war aber dann, dass ich ganz kurz atmig geworden bin.
00:52:25: Ich hab kaum noch Luft richtig gekriegt und dann hat sich herausgestellt dadurch, dass durch diese ganzen Vorkommnisse nicht mehr richtig essen konnte den die Eiweißmenge zu mir nehmen konnte, die es aber braucht unbedingt.
00:52:42: Weil was passiert im Körper wenn du nicht genug Eiweiss zunehmst und viel Sport machst?
00:52:47: Denn deine Gefäße könntest Wasser nicht mehr halten!
00:52:49: Und dann lagerst du in allen möglichen Organin-Basser ein und unter anderem auch in der Lunge.
00:52:55: Das war schon zu Beginn das ich angefangen habe da Wasser einzulagern und dadurch kam natürlich auch diese Kurzatmigkeit und dieses Gefühl, ich krieg keine Luft mehr.
00:53:08: Ja dann war es Tag acht und da hab' ich dann gemerkt so jetzt noch ein Meter weiter und ich... Da habe ich schon gemerkt also keine Kraft mehr.
00:53:18: und ich hab gedacht Jetzt zieht mir jemanden stecken.
00:53:23: Das war zu dem Zeitpunkt auch medizinisch eigentlich nicht mehr zu verantworten oder?
00:53:26: Nee
00:53:27: Also meine Ärztin hat dann gesagt, also hätte ich da jetzt nicht gestoppt.
00:53:33: Hätte sie am nächsten Tag die Reißleine gezogen?
00:53:36: Weil sie gesagt hat Wasser in der Lunge das ist damit es nicht mehr zu sparsen.
00:53:42: Dann hört's auf.
00:53:44: Okay und dann du musstest dich entscheiden abzubrechen.
00:53:48: aus
00:53:49: absolut medizinisch nachvollziehbaren Gründen ging einfach nicht mehr.
00:53:52: was ist dann passiert?
00:53:53: wir bist damit umgegangen.
00:53:55: Es war eine harte Entscheidung, vor allem weil dieser Tag, der Tag acht, eigentlich schon von früh ab, wo ich die ganze Zeit gedacht habe.
00:54:03: Ich kann immer, ich mag nicht mehr, ich kann immer und dann immer wieder doch, ich will aber!
00:54:08: Also zwar so richtig Träufelchen, Engelchen... Und ich konnte, ich war nicht fähig da wirklich zu sagen Nein jetzt ist Schluss.
00:54:16: also es geht einfach nochmal das kann der Körper alles nicht mal kompensieren.
00:54:21: Und da war eben beim Kilometer dreißig dann, wo ich eigentlich nur noch zehn Kilometer laufen hätten müssen.
00:54:27: Aber es ging kein Meter mehr.
00:54:29: und dann war für mich... Ich bin noch jung, ich hab Kinder, ich möchte noch ganz viel im Leben machen können.
00:54:38: Wenn ich nicht jetzt an die Wand war, dann habe ich davor nichts, hat keiner was von.
00:54:43: Deswegen habe ich dann letztendlich die Entscheidung getroffen die sehr hart war, wenn du dann nach Hause kommst und alles ist bereit für den nächsten Tag.
00:54:54: Und du weißt aber es wird diesen nächsten Tag nicht mehr geben.
00:54:57: Also das war richtig hart!
00:55:02: Das war der Sonntag am Montag wo ich dann aufgewacht bin.
00:55:06: Du kommst dir so wie... Ohnmächtig vor, weil du dir denkst es dürfe jetzt alles nicht wahr sein.
00:55:13: Das ist jetzt alles nur ein riesen Albtraum.
00:55:15: und bitte weckt mich jetzt auf!
00:55:17: Es war so viel Vorbereitung und so viel Reis in dem Ganzen und jetzt soll das alles wobei sein?
00:55:25: Und da dann Gott sei Dank... Da sind ja auch so billige Gefahr dass du da in so einen Loch fällst, weil dann auf einmal einfach gar nix mehr isst.
00:55:34: Und da hat Gott sei dank meinem Partner gesagt wir müssen jetzt hier sofort weg Und hat dann letztendlich entschieden, dass wir jetzt einfach ein paar Tage an verschiedene Seen fahren und da einfach ein bisschen Zeit verbringen.
00:55:50: Das war genau das Richtige weil ich die Möglichkeit hatte ohne dass ich jetzt direkt anfangen muss irgendwelche Sachen zurück zu organisieren sondern habe mir die Zeit nehmen können meine Wut, mein Frust, meine Traurigkeit alles so zuzulassen, was das rauskommt und ich es dann verarbeiten kann.
00:56:11: Dadurch war für mich völlig klar ein beschissener Unfall, wo ich diese Strecke hundertmal langs nicht, dass ich die im Training abfahren bin, nie etwas passiert und genau in der Zeit am dritten Tag passiert ist.
00:56:32: Es passiert im Leben nichts ohne einen bestimmten Grund.
00:56:38: Und das war dann für mich einfach so, dass ich das angenommen habe und gesagt hab, es hat seinen Grund warum das so war, warum es so kommen musste.
00:56:48: ja und ab dann nachdem wir von diesen paar Tagen wieder zurückgekommen bin, habe ich dann auch wirklich die Energie gehabt zu sagen, es ist nie aus für immer!
00:57:01: Es soll jetzt nicht sein.
00:57:07: Dadurch, dass ich braurig sein durfte und die Wut alles so zusammen einfach zulassen konnte, habe ich das dann aus einem ganz anderen Blickwinkel wiederzählen.
00:57:20: Und hat mir für mich eindeutig auch dann gesagt es war die richtige Entscheidung und ich bereue meinen Entscheidungen nicht.
00:57:31: Es gemacht zu haben oder es abgebrochen zu haben?
00:57:33: Es abgebrochene zu haben.
00:57:37: gar nicht abzuwenden.
00:57:37: Das war medizinischer, es ging nicht Punkt.
00:57:41: Hattest du dabei das Gefühl dich selbst zu enttäuschen oder andere zu entdäuschen?
00:57:46: Hat das zu irgendeiner Zeit eine Rolle gespielt?
00:57:48: Ja also es war schon so dass weil einfach so viele in Rot diese ganzen Tage nach diesem Unfall wo es ja wirklich überhaupt nichts mehr nach Plan lief.
00:58:00: Und ich ja überhaupt nicht mal um halb neun oder dreiviertelneu nach Hause kommen bin, sondern irgendwann nachts um eins und zwei.
00:58:07: Und das immer und immer wieder ständig beim Laufen, Pause und wieder.
00:58:12: Physio war ein Wahnsinn!
00:58:14: Und diese Leute sind mir nicht von der Seite gewichen.
00:58:17: Die haben bis nachts Um Eins auch wenn sie am nächsten Tag wieder arbeiten müssen.
00:58:22: Sie sind einfach bei mir geblieben mich damit unterstützen.
00:58:26: Und das war für mich so.
00:58:29: das Gefühl, dass es so enttäuschen, wenn ich jetzt hier abbreche und die haben sich alle auf dieses geile Sommermärchen gefreut und wir können das einfach nicht durchziehen.
00:58:41: Das war glaube ich für mich ein ganz großer Punkt wo ich sehr traurig drüber war in dem Moment und was auch immer so dann in dieser Entscheidung oder in diese Entscheidungsfindung für mich ganz, ganz weit oben war.
00:58:58: Kannst du heute gut damit leben?
00:59:01: Weil ich meine niemand wird dir jemals einen Vorwurf gemacht haben oder würde das jemalers irgendwann tun.
00:59:06: Du bist nicht verantwortlich, du bist nicht gescheitert sondern man hat dich vom Rad geboxt.
00:59:11: Punkt dafür kann niemand was.
00:59:12: und dass der Körper dann einfach so viel Schäden davon getragen hat, dass es einfach nicht mehr ging weiter zu machen ist doch jedem klar.
00:59:19: Kannst du heute damit leben, dass es einfach passiert ist ohne dein Zutun?
00:59:23: Dass du nicht Leute enttäuscht hast sondern Leute über Wochen begeistert hast und das die auch alle was Positives davon mitgenommen haben.
00:59:32: Ja auf jeden Fall weil ich einfach so viel Feedback bekommen habe.
00:59:36: Was ich allein in diesen ersten paar Tagen ein Message rüber gebracht hab und was sich bewegt hat total gut getan und auch so ein richtig gemerkt.
00:59:53: Ja, ich habe zwar nicht das eigentlich durchziehen können was ich wollte aber ich hab trotzdem Das was sich wollte angestoßen.
01:00:01: also es ist ja doch durch nur diese paar tage schon etwas passiert.
01:00:07: Was ich ja genau wollte dass es passiert eben dieser dieser zusammenhaltendes community dieses Dieses andere leute zu zu motivieren sich zu bewegen oder auch wenn ist immer, wenn man es sich selber sagt, oh nee ich habe keine Zeit.
01:00:23: Ich muss ja das und das machen.
01:00:24: Nee, das gibt's nicht!
01:00:25: Wenn du was wirklich willst dann tust einfach.
01:00:29: Mach und finde nicht immer irgendwelche Dinge die dann dem im Weg stehen oder so sondern wir haben nur die eine Gesundheit.
01:00:41: Wir haben nur den einen Körper und wir haben dieses eine Leben.
01:00:48: Ich glaube, was mich total... Was mich total berührt hat war.
01:00:58: Am achten Tag kam an der T-II also der Wechsel von Rad auf Laufen, wenn ich reingefahren komme und dann haben sie mir schon ganz viele Tage standen weil es war ja Sonntag.
01:01:11: Und dann hatten wir schon jemals gesagt du Anna da wenn du dann Zeit hast jetzt zieh dir erst mal um und alles.
01:01:17: aber da warten zwei Mädchen die wollen wir mit ihr sprechen.
01:01:21: dann habe ich mich kurz alles umgezogen und fertig gemacht.
01:01:25: Und das gegessen, und dann bin ich eben zu dieser Mama hin mit diesen zwei kleinen Kindern.
01:01:30: Ich glaube die eine ist erst im Kindergarten, die andere erste Klasse.
01:01:35: Was mir dann die Mama erzählt hat, dass sie zwei jeden Tag zu Hause mich nachspielen?
01:01:41: Dass die eine isst die Anna, die Andere ist die, wenn es sie läuft Wasser angibt in Bächern oder so... Das war schon so, wo ich mir dachte, dass du selbst schon so kleine für was begeistern kannst dich zu bewegen.
01:01:55: Und also das hat mich total fasziniert und es war glaube ich der Moment dann so am schlimmsten den ich dann sind vor dem Kopf hatte wo ich dann abends diesen Abbruch bekanntgegen musste.
01:02:12: Also ich glaube da kann ich auch viele sprechen die das begleitet haben.
01:02:15: Du hast deine Menge angestoßen begeistert, inspiriert große kleine alte und junge.
01:02:23: Und ich glaube das darf da auch stehen bleiben und ich gelingt dass du jetzt heute so darüber nachdenkst und sagst okay war eine coole Sache und es war es wert?
01:02:35: Ja also ich bereue überhaupt nix und ich kann jetzt einfach die Tage die ich da hatte auch wenn sie eigentlich nur zwei Tage waren die wirklich wirklich schön waren und wo keine Schmerzen sowas waren, aber auch die anderen Tage einfach diesen Zusammenhalt da zu sehen.
01:02:58: Das ist wirklich unglaublich!
01:03:01: Das allein war es schon wert.
01:03:05: Also ich bereu da nicht eine Sekunde.
01:03:08: Ja das freut mich zu hören weil es ist wirklich inspirierend was du da gemacht hast.
01:03:14: Die nächste Frage schließe ich eigentlich gleich an.
01:03:16: Wie geht es da jetzt weiter?
01:03:17: Ist das Kapitel damit für dich abgeschlossen oder denkst du drüber nach, sowas noch mal zu probieren was anderes zu machen oder was ist so dein Ausblick?
01:03:27: Jetzt erstmal werde ich... wird's wieder mein Hobby sein sag' ich mal also des Drehtlamm.
01:03:36: Ich mag natürlich auch unheimlich Wettkämpfe liebe!
01:03:39: Also ich mag auf die Schnelligkeit weil es mir einfach liegt Und da habe ich für mich jetzt auch für die nächste Saison ganz klar gesagt, ich möchte einfach was Schnelles.
01:03:49: Ich möchte mit den Mädels in der Liga starten und weil das so ein Projekt ist, was es für eine Vorbereitungszeit ist.
01:04:00: Also wie viel du da trainieren musst, das ist ein Wahnsinn!
01:04:04: Das kannst du nicht mal eben zwei Monate vorher machen sondern da ist schon wirklich acht Monate Training, steckt dahinter.
01:04:12: Ich sage zwar immer, sag niemals nie.
01:04:15: Aber aktuell ist es für mich nicht greifbar, dass ich's jetzt noch mal machen würde.
01:04:23: Man denkt sich zwar immer so stehen lassen kann das eigentlich auch nicht aber ja, da muss erst einmal ein bisschen Zeit vergehen und die Energie glaube ich wirklich wieder zurückholen weil das ist ja nicht nur dieses sportliche was du da an Energie reinsteckst, sondern auch das ganze Drumherum.
01:04:47: Dein ganzes soziales Umfeld und da muss man jetzt erstmal wieder sich die ganze Energie holen und auch wieder Energie auch anderen geben.
01:05:00: was die Zukunft bringt weiß kein Mensch
01:05:03: Und du bist ja viel mehr als die mit dem Weltrekordversuch Sondern du bist Ja auch Mutter
01:05:10: Genau.
01:05:11: Und du hast ein Job und du hast soziale Kontakte, Freunde bekannte und das Leben ist viel mehr als dass.
01:05:18: aber das jemals probiert zu haben und dich auf dem Weg gemacht zu haben auch gesehen zu haben.
01:05:23: ich habe das Potenzial Ich kann das machen.
01:05:26: Das muss doch auch eine geiles Gefühl sein oder?
01:05:30: Es ist mega weil ich auch weiß genau so bei diesen sechs langen Distanzen die es damals gemacht hat.
01:05:37: Ich weiß, dass wäre dieser Unfall nicht gewesen.
01:05:40: Irgendwann war er einfach durchgelaufen.
01:05:42: Das war völlig im Gefühl.
01:05:46: Man merkt es ja wenn dich drei Langdistanzen net jucken also wenn ich das einfach null aus dem Konzept bringe und das ist für dich dann einfach Routine.
01:05:56: Also das läuft einfach routinemäßig wie wenn ich jeden Tag früh in die Arbeit gehe, dann einkaufen geh koch und den Haushalt mach so hat sich das für mich dann letztendlich angefühlt.
01:06:08: Das wäre einfach geil gewesen, da so viele Menschen ... Ich hab auch das Gefühl gehabt, weil es war wirklich von Anfang an, dass ich Menschen mitnehmen konnte und ich glaub, ich hätte viele mitnehmen können.
01:06:23: Und das hat mich total gefreut!
01:06:26: Lass uns ehrlich sein, du bist ein junges Mädchen, du hast noch eine Drei vorne davor außergewöhnliche Dinge zu machen und Menschen zu begeistern.
01:06:36: Und ich bin wirklich sehr, sehr gespannt zu sehen was du als nächstes machst dich vielleicht mal auf Wettkämpfen zu beobachten im nächsten Jahr die schnellen Sachen zu machen.
01:06:45: Mal sehen!
01:06:46: Vielleicht passiert ja noch einmal...
01:06:47: Das ist auf jeden Fall ja wir
01:06:51: werden es sehen oder nicht dabei begleiten vielleicht?
01:06:57: Genau.
01:06:58: Irgendwie eine Botschaft, die du mitgeben würdest.
01:07:02: Was wäre die eine Sache, die Du unseren Hörern hier im Podcast vielleicht mitgeben wirst?
01:07:08: Ja also das ist für mich ein ganz großes Thema.
01:07:11: Glaubt euch an euch selber und lasst euch niemals von irgendjemandem sagen ihr könnt es nicht schaffen.
01:07:17: Also weil das ist wirklich genau das wo ich mir immer denke wir tun so viele Dinge nicht weil wir so beeinflusst werden.
01:07:28: Es gibt so ein ganz tolles Beispiel, was auch bei mir war.
01:07:33: Ehrlich gesagt!
01:07:35: Wenn ich sage als Frau Ich habe sowas vor Dann ist die erste Reaktion Ja aber was is mit deiner Familie und was es mit deinen Kindern?
01:07:44: Und was ist mit deine Arbeit?
01:07:46: Würde jetzt aber einen Mann das sagen er hat es vor Da kommt nicht etwas mit seinen Kindern.
01:07:52: und was ist gut mit der Arbeit?
01:07:54: würde vielleicht kommen Was ist mit deiner Familie?
01:07:57: Da ist es dann eher, dass du sagst, boah ja cool geil macht das.
01:08:01: Das ist so wo ich mir sage wenn man... Wenn du Ziele hast, Träume hast, dann mach sie einfach.
01:08:08: Denk nicht drüber nach was alles sein könnte oder was man nicht schaffen könnte sondern mach's einfach.
01:08:17: Machs einfach ziehst durch auch wenn andere sagen du wirst es nicht schaffen oder du würdest auf die Schnauze fallen.
01:08:24: Das ist dein Weg, den du gehen darfst.
01:08:32: Ich habe auch drei Kinder und ich glaube, ich kann das bestätigen.
01:08:35: Kinder brauchen viel mehr Beispiele und Vorbilder als die passende Mahlzeit zur richtigen
01:08:41: Zeit.
01:08:43: Aber es ist wirklich leider noch so in unseren Köpfen drin dass wir ja als Eltern irgendwo unsere Träume, Ziele wünschen dürfen und deswegen ein Kind doch nicht vernachlässigt wird.
01:08:58: Nur weil es halt vielleicht jetzt heute im dritten Mal die warme Mahlzeit bekommt oder das Kind auch mal selbstständig Dinge schon übernehmen darf wie mal eine Spülmaschine ausräumen oder irgendwas.
01:09:12: also das ist halt.
01:09:16: Wir wollen ja den Kindern vorleben, ihr dürft auch eure Träume und Ziele verwirklichen.
01:09:22: Und wenn wir das als Eltern vormachen, dass sie es nicht tun wie sonst die Kinder dann lernen?
01:09:29: Ja okay ich glaube das ist rübergekommen und ich glaube die Hörer haben schon gespürt was du damit erreichen wolltest, was du erreicht hast und was deine Botschaft ist.
01:09:41: Lieber Anna!
01:09:42: Ich bin sehr gespannt zu sehen was vielleicht von dir irgendwann da noch mal kommt, ob du sowas nochmal angehst.
01:09:47: Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für die Zeit, die du dir genommen hast und für die Inspirationen, die Du den Menschen gegeben hast, die dir begleitet haben auf der Strecke!
01:09:55: Und ich wünsche Dir alles Gute und bis bald Mal!
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